Blick ins Innere der Lunge

Viren können sich auch in der Lunge verbreiten. Ob das bei Ihnen der Fall ist, erkennt der Facharzt anhand eines Röntgenbildes oder einer Computer-Tomographie.

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Fachärzte erkennen anhand von Röntgenbildern, ob auch die Lunge in Mitleidenschaft gezogen ist©

Bei einer Röntgenaufnahme durchleuchten Röntgenstrahlen die Lungen von vorne und von der Seite. Das Gewebe des Körpers nimmt sie unterschiedlich stark auf. Dadurch entstehen Schattenbilder: Sehr dichte Strukturen wie Knochen erscheinen weiß. Die Lunge hingegen ist schwarz, da in ihr Luft enthalten ist.

Radiologen, also Röntgenfachärzte, können Erkrankungen der Lunge auf dem Röntgenbild erkennen. Durch Keime verursachte Entzündungsprozesse lassen das Gewebe dichter erscheinen. Erreger und körpereigene Entzündungssubstanzen sehen aus wie rundliche oder streifige Verschattungen, die auch miteinander verbunden sein können. Bei einer Lungenentzündung, die Viren ausgelöst haben, sind die Schatten meist nicht scharf umgrenzt. Geht eine Lungenentzündung auf Bakterien zurück, grenzen sich die Verschattungen deutlich von der Umgebung ab.

Schichtbilder der Lunge

Die Computer-Tomographie (CT) ist ein spezielles Röntgenverfahren, das gleich mehrere Ebenen der Lungen darstellt. Der Betroffene liegt auf einer fahrbaren Liege und wird langsam durch eine Röhre geschoben, die etwa einen halben Meter lang ist. Dabei bewegt sich das CT-Gerät um den Körper herum und sendet Röntgenstrahlen aus. Wie stark die Strahlen das Gewebe durchdringen, misst ein Sensor. Aus seinen Daten errechnet ein Computer Bilder. So kann der Facharzt die Lunge gleich in mehreren Schichten auf dem Monitor betrachten.

Eine Computer-Tomographie ist genauer als eine Röntgenaufnahme - sie erfasst auch sehr kleine Veränderungen in den Lungen.

Wolfgang Schillings
 
 
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