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Diese 7 Hausmittel sollten Sie kennen

Kräuter und ätherische Öle sollen Halsschmerzen lindern, Entzündungen hemmen und die Heilung vorantreiben. Viele dieser Hausmittel beruhen auf Erfahrungswerten. Bei anderen ist die Wirksamkeit wissenschaftlich belegt - so wie bei diesen.

Halsschmerzen  Der Name der Salbeipflanze leitet sich vom lateinischen Wort "salvare", also heilen, ab. Tatsächlich wirkt die Pflanze antibakteriell und hemmt das Wachstum von Viren und Pilzen. Zum antiseptischen Effekt kommen noch abschwellende und gefäßabdichtende Eigenschaften, das im ätherischen Öl enthaltene Thujon wirkt schmerzlindernd. Die Experten der Kommission E, einem Expertengremium für pflanzliche Arzneimittel, raten bei Mund- und Rachenentzündungen deshalb zum Gurgeln mit Salbeitee.        Rezept    ➝ Einen Teelöffel getrocknete Salbeiblätter mit einem halben Liter kochendem Wasser übergießen.    ➝ Zehn Minuten ziehen lassen und den Tee abgießen.    ➝ Mehrmals täglich damit gurgeln bis die Beschwerden abklingen.
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Halsschmerzen

Der Name der Salbeipflanze leitet sich vom lateinischen Wort "salvare", also heilen, ab. Tatsächlich wirkt die Pflanze antibakteriell und hemmt das Wachstum von Viren und Pilzen. Zum antiseptischen Effekt kommen noch abschwellende und gefäßabdichtende Eigenschaften, das im ätherischen Öl enthaltene Thujon wirkt schmerzlindernd. Die Experten der Kommission E, einem Expertengremium für pflanzliche Arzneimittel, raten bei Mund- und Rachenentzündungen deshalb zum Gurgeln mit Salbeitee.


Rezept

➝ Einen Teelöffel getrocknete Salbeiblätter mit einem halben Liter kochendem Wasser übergießen.

➝ Zehn Minuten ziehen lassen und den Tee abgießen.

➝ Mehrmals täglich damit gurgeln bis die Beschwerden abklingen.

Ärzte, die neben den üblichen Behandlungsmethoden auch Naturheilkunde anwenden, berufen sich auf die Erfahrungsmedizin. Für sie sind Hausmittel ein über Jahrzehnte weitergereichter Wissensschatz, der manchmal des wissenschaftlichen Beweises entbehrt - und doch oft hilft.

Es gibt wenig Daten darüber, ob Hausmittel wirken. Die "Kommission E" - ein selbstständiges Expertengremium für pflanzliche Arzneimittel - hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht, die Effekte von Heilpflanzen genauer zu erforschen. Tatsächlich attestiert sie vielen von ihnen Wirksamkeit: dem Salbei etwa, dem Lavendel oder Leinsamen.

Kritiker der Volksmedizin bemängeln, dass viele der Studien zur Naturheilkunde den Kriterien wissenschaftlicher Arbeit nicht standhalten: Mal gibt es keine Kontrollgruppe, ein anderes Mal ist die Zahl der Studienteilnehmer verschwindend gering. Für die Wirkung von Kräutertees und Wickeln machen sie den Placebo-Effekt verantwortlich. Allein die Erwartung, dass sie helfen, verbessere demnach die Symptome einer Krankheit. Was ja eigentlich keine schlechte Nachricht ist. Wir meinen: Diese sieben Hausmittel sind einen Versuch wert.

ikr