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Vor wenigen Tagen gaben die vietnamesischen Behörden bekannt, dass ein vierjähriger Junge an einer H5N1-Infektion gestorben ist. Nun sollen fast 5.000 Schwalben in dem Land an dem Virus verendet sein.
Sars, Schweine- und Vogelgrippe: Bisweilen springen Viren aus dem Tierreich auf den Menschen über - mit schlimmen Folgen. Eine wenig bekannte Vogelgrippe-Variante kostete zwei Menschenleben in China.
Ein Jahr ruhte die Arbeit an gefährlichen Vogelgrippeviren, nun darf sie wieder fortgesetzt werden. Kritiker hatten befürchtet, dass die Daten von Bioterroristen missbraucht werden könnten.
Wissenschaftler vermeldeten Anfang 2012 einen drastischen Schritt: Für 60 Tage würden sie alle Forschungen an einem hochgefährlichen Virus auf Eis legen. Ein Jahr später ruht die Arbeit immer noch.
Forscher haben gefährliche Vogelgrippeviren noch gefährlicher gemacht. Darf man das? Darüber wird seit Monaten gestritten. Nun sind die Daten publiziert - doch Bioterroristen dürften enttäuscht sein.
Ein Stoff wie im Kino: Forscher haben ein höchst gefährliches Virus im Labor erzeugt. Nun will die amerikanische Regierung die Veröffentlichung der Daten verhindern. Wie weit darf Forschung gehen?
Nach ersten Untersuchungen einer an Vogelgrippe erkrankten Ente im Landkreis Görlitz ist klar: Es handelt sich um eine hochansteckende Virusvariante, an der auch Menschen erkranken können. Mittlerweile wurde um den betroffenen Hof ein Sperrbezirk eingerichtet.
In diesen Wochen beginnt die "normale" Grippesaison - aber auch H5N1, der Erreger der gefährlichen Vogelgrippe, grassiert weiter. Mitschuld ist Schlamperei und Imagepflege einiger Staaten ohne Rücksicht auf schlimmstenfalls weltweite Folgen.
Auf der indonesischen Insel Java hat sich einer Studie zufolge bereits jede fünfte Katze mit dem Vogelgrippe-Virus H5N1 angesteckt und die Infektion überlebt. Wissenschaftler sind besorgt, denn damit macht das Virus einen Schritt näher zum Menschen.
Erstmals ist das auch für Menschen gefährliche Vogelgrippe-Virus H5N1 in der Europäischen Union nachgewiesen worden. In Sizilien und Griechenland wurden infizierte Schwäne gefunden.
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