Startseite

Stern Logo Ratgeber Haut

Haut zur Probe

Ein Stück Haut herausschneiden müssen Dermatologen dann, wenn Sie sich nicht sicher sind und ein Labor mit der Untersuchung beauftragen wollen. Von der Entnahme des Gewebes spüren Sie kaum etwas.

  Im Labor werden die Hautstücke in Flüssigkeit aufgelöst

Im Labor werden die Hautstücke in Flüssigkeit aufgelöst

Möchte Ihr Arzt ein Stückchen Haut von Ihnen als Probe nehmen, wird er die Stelle zunächst desinfizieren und anschließend betäuben. Sobald die Spritze wirkt, wird er mit einem Skalpell oder einer kleinen, runden Hautstanze ein Stück Haut herausschneiden. Im Fachjargon heißt dieses Verfahren Biopsie. Die Probe kommt in ein Röhrchen, das er später ins Labor schicken wird. Die Stelle näht er zum Schluss mit einem oder mehreren Stichen zu.

Im Labor wird das Stück Gewebe aufbereitet, also in dünne Scheiben geschnitten und gefärbt. Anschließend legt der Laborant die Haut unter das Mikroskop und schaut sich die einzelnen Zellen genau an. So kann er Tumorzellen erkennen, aber auch Bakterien oder Pilze entdecken. Nach einigen Tagen liegt das Ergebnis vor.

Unter dem Mikroskop entpuppen sich manche merkwürdigen Stellen als Muttermale, die sich vielleicht in einen schwarzen Hautkrebs verwandelt hätten - Fachleute sprechen dann von sogenannten dysplastischen Naevi. Wurden im Labor tatsächlich Krebszellen entdeckt, muss der Hautarzt operieren: Er schneidet an der entsprechenden Stelle relativ viel Gewebe weg, um möglichst alle Tumorzellen zu entfernen. An dieser Stelle wird wieder Haut nachwachsen, allerdings bleibt eine mehr oder weniger sichtbare Narbe zurück.

Maren Wernecke

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

Partner-Tools