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Haut zur Probe

Ein Stück Haut herausschneiden müssen Dermatologen dann, wenn Sie sich nicht sicher sind und ein Labor mit der Untersuchung beauftragen wollen. Von der Entnahme des Gewebes spüren Sie kaum etwas.

  Im Labor werden die Hautstücke in Flüssigkeit aufgelöst

Im Labor werden die Hautstücke in Flüssigkeit aufgelöst

Möchte Ihr Arzt ein Stückchen Haut von Ihnen als Probe nehmen, wird er die Stelle zunächst desinfizieren und anschließend betäuben. Sobald die Spritze wirkt, wird er mit einem Skalpell oder einer kleinen, runden Hautstanze ein Stück Haut herausschneiden. Im Fachjargon heißt dieses Verfahren Biopsie. Die Probe kommt in ein Röhrchen, das er später ins Labor schicken wird. Die Stelle näht er zum Schluss mit einem oder mehreren Stichen zu.

Im Labor wird das Stück Gewebe aufbereitet, also in dünne Scheiben geschnitten und gefärbt. Anschließend legt der Laborant die Haut unter das Mikroskop und schaut sich die einzelnen Zellen genau an. So kann er Tumorzellen erkennen, aber auch Bakterien oder Pilze entdecken. Nach einigen Tagen liegt das Ergebnis vor.

Unter dem Mikroskop entpuppen sich manche merkwürdigen Stellen als Muttermale, die sich vielleicht in einen schwarzen Hautkrebs verwandelt hätten - Fachleute sprechen dann von sogenannten dysplastischen Naevi. Wurden im Labor tatsächlich Krebszellen entdeckt, muss der Hautarzt operieren: Er schneidet an der entsprechenden Stelle relativ viel Gewebe weg, um möglichst alle Tumorzellen zu entfernen. An dieser Stelle wird wieder Haut nachwachsen, allerdings bleibt eine mehr oder weniger sichtbare Narbe zurück.

Maren Wernecke

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