Startseite

Stern Logo Ratgeber Haut - Grundlagen

Die Sprache der Haut

Geht es unserer Haut schlecht, merken wir das sofort: Sie sieht anders aus. Vielleicht bildet sie Pickel, Flecken oder Risse. Keines dieser Zeichen ist allerdings eindeutig.

  Die Haut sagt, wie's ihr geht. Ist sie rein und klar, ist sie auch gesund

Die Haut sagt, wie's ihr geht. Ist sie rein und klar, ist sie auch gesund

Sie ist unser größtes Organ. Und ist sie nicht gesund, ist es ihr sofort anzusehen. Dann verändert sich unsere Haut, bekommt zum Beispiel Flecken, Knoten, Quaddeln oder Pusteln. Und manchmal jucken oder brennen diese Stellen auch. Für Hautärzte sind diese Erscheinungen oft sehr charakteristisch. Sie können meist auf den ersten Blick erkennen, welche Krankheiten hinter den Hautveränderungen stecken:

Fleck: Wenn die Haut an einer bestimmten Stelle eine andere Farbe bekommt, spricht der Arzt von einem Fleck. Der wird zum Beispiel durch eine Durchblutungsstörung oder eine akute Entzündung ausgelöst. Auch ein veränderter Pigmentgehalt oder die Ablagerung fremder Substanzen wie etwa Tätowiertusche verursachen Flecken. Ganz typisch: Ein Fleck ist immer flach und steht nicht hervor.

Blase:

Eine Blase ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum. Sie sitzt in der Oberhaut oder direkt darunter. Und entsteht zum Beispiel nach einer leichten Verbrennung oder wenn im wahrsten Sinne des Wortes der Schuh drückt.

Pustel:

Eine Pustel ist eine mit Eiter gefüllte Blase. Sie ist oft rot und hat einen weißen Kopf. Pusteln tun weh und blühen besonders gern im Gesicht, auf den Schultern, an Rücken, Hals, Beinen oder Po. Aber sie können auch auf allen anderen Partien der Haut entstehen. Verursacht werden Pusteln zum Beispiel durch Insektenstiche, bakterielle Infektionen wie Akne oder Parasiten.

Quaddel:

Bei einer Quaddel schwillt die Haut an einer bestimmten Stelle an. Diese Erhebung verschwindet meist nach ein paar Stunden wieder. Sie ist zunächst weiß, später rot und sie juckt. Quaddeln bilden sich zum Beispiel, wenn Sie eine Brennnessel berühren. Deshalb sprechen Ärzte auch oft von Nesseln oder Nesselsucht.

Knötchen und Knoten:

Knötchen sind kleiner als fünf Millimeter. Alles, was größer ist, wird Knoten genannt. Knötchen oder Knoten können zum Beispiel entstehen, wenn ein Pickel aufplatzt und seine Bakterien ins benachbarte Gewebe fließen. Es kommt dann an diesen Stellen zu einer Verdickung der Haut. Diese bildet sich aber meist komplett zurück, ohne Narben zu hinterlassen. Knötchen können aus normalen Hautzellen bestehen, etwa bei einer Warze - aber auch aus Tumorzellen oder Entzündungszellen, sogenannten Leukozyten.

Schorf, Schuppen & Co.

Haben Sie eine Hautveränderung und gehen aber erst spät zum Arzt, hat dieser es schwer. Denn jetzt sieht er nicht mehr den akuten Zustand, sondern nur noch die sogenannten sekundären Hautveränderungen. Dazu zählen zum Beispiel Krusten, Schuppen, Risse oder auch Geschwüre. Manche dieser Erscheinungen verursachen keine Beschwerden, andere jucken, brennen oder tun richtig weh.

Schuppen:

Schuppen sind abgestorbene Zellen, die entstehen, wenn unsere Haut sich erneuert. Sie können sie normalerweise leicht von Ihrer Haut lösen. In den meisten Fällen sind Schuppen harmlos und verschwinden von allein wieder. Wenn sie jedoch stark jucken, Krusten bilden oder Ihre Haut auch entzündet ist, sollten Sie lieber einen Hautarzt um Rat fragen - es könnte zum Beispiel eine Schuppenflechte sein.

Kruste:

Eine Kruste, auch Schorf genannt, ist ganz allgemein eine trockene, hart gewordene und oft raue Oberfläche, die etwas Weicheres überzieht. Auf der Hautoberfläche können sich zum Beispiel Krusten aus Eiter oder Blut bilden. Auch wenn die Versuchung groß ist: Lassen Sie den Schorf in Ruhe. Pulen, kratzen oder knibbeln Sie nicht daran herum!

Risse:

Risse entstehen meist dort, wo die Haut stark verhornt ist - etwa an den Fersen oder Fußballen. Diese Risse reichen oft bis in die tieferen Hautschichten.

Geschwüre:

Ein Geschwür bildet sich, falls das Gewebe der Haut bis in tiefere Schichten zerstört wird. Wenn es abheilt, hinterlässt es leider fast immer eine Narbe.

Sabine Rössing

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Was tun gegen ständige Lärmbelästigung in der Straße durch Lokal
Hallo, was kann man dagegen unternehmen wenn jedes Wochenende eine große Afterwork Studenten Party in dem Tanzlokal nebenan stattfindet. Es findet jedes mal eine massive Ruhestörung vor. Es geht meistens von 23:00 bis 03:00 Morgens. Unsere Lebensqualität ist momentan arg eingeschränkt. Wir wussten schon als wir hierher gezogen sind das es ab und zu etwas lauter sein kann. Aber das es jetzt solche extremen Ausmaße nimmt konnten wir nicht ahnen. Bei der Polizei ist dieses Party/Lokal wegen Ruhestörung bekannt. Nur leider unternimmt niemand etwas dagegen. Wir wohnen jetzt 5 Jahre in der Wohnung neben dem Lokal. Aber wir sind jetzt am überlegen deshalb nächstes Jahr wenn es finanziell möglich ist umzuziehen. Was kann man solange tun? Fenster im Sommer geschlossen halten ist unzumutbar. Beschweren beim Lokal Besitzer sowie bei der örtlichen Stadt die sowas genehmigt bringt auch nichts. Wenn es heißt war um wir dort hin gezogen sind, leider ist Heilbronn momentan eine reine Studentenstadt , das heißt als wir hierher gezogen sind waren damals nicht viele für uns preiswerte Wohnungen verfügbar, außerdem wurden damals schon sehr viele Wohnung nur an Studenten vermietet. Das heißt , uns ist nichts anderes übrig geblieben die günstigste Wohnung zu nehmen. Wie oben beschrieben hatten wir kein Problem damit das ab und an eine Veranstaltung stattfindet. Nur , es findet jetzt jedes Wochenende etwas sehr lautstarkes statt.
Ionisiertes Wasser oder Osmosewasser ?
Klar
Liebe Sternchen Community. Vor kurzem war ich bei einem Arzt und er hatte Azidose bzw. eine latente Übersäuerung festgestellt. Daraufhin habe ich viel recherchiert und einige Bücher gelesen. Erst bin ich auf die basische Ernährung gestoßen, die sehr effektiv sein soll, allerdings auch schwierig immer im Alltag zu praktizieren ist. Dann habe ich zufällig einen guten Bericht über ionisiertes Wasser bzw. basisches Wasser gefunden und mir auch ein Buch gekauft, "trink dich basisch" und "jungbrunnenwasser" da wird sehr positiv davon gesprochen. Insbesondere soll es auch das stärkste Antioxidanz sein mit Wasserstoff. Außerdem soll es den Körper basischer und Wiederstandsfähiger machen. Darmmileu und Blutmileu werden günstig beinflusst, heißt es. Sogar Haarausfall soll verhindert werden, weil die Hauptursache davon ist wohl Mineralienmangel, wegen Übersäuerung (pH Wert im Blut und Körper), weniger wegen der Genetik. Und noch einige weitere Vorteile hat es wohl, wie Obst und Gemüse wieder zu erfrischen. Und der Kaffee und Tee schmeckt wohl besser. Und noch einiges mehr.. Stimmt das? Allerdings habe ich "ionisiertes Wasser" gegoogled und bin auf einige Berichte gestoßen, die negativ davon sprechen. Meistens scheinen es Umkehrosmose Wasser Verkäufer zu sein, die so schlecht davon schreiben. Ich habe mal gehört Umkehrosmosewasser ist schädlich, weil es die Osteoporose verstärkt. Einige nennen es auch Osteoporosewasser, weil es wie destilliertes Wasser keine Mineralien mehr hat und deshalb Mineralien aus dem Körper zieht. Also ist es bestimmt nicht gut Osmosewasser zu trinken. Ich würde gerne mal ionisiertes Wasser probieren. Naja, aber hat jetzt jemand echte Erfahrung damit gemacht? Hat wer so einen "Wasserionisierer" zu Hause? Welches Wasser trinkt Ihr? Würde mich interessieren, weil die schon recht teuer sind. Aber vielleicht kaufe ich mir einen mit Ratenzahlung, wenn ich mir sicher bin. Im Moment braucht es etwas Aufklärung... Bitte nur seriöse Kommentare. Liebe Grüße KLAR

Partner-Tools