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Das Aus für die Körperabwehr

Spielt das Immunsystem verrückt, kann der Arzt die Körperabwehr ausschalten: Immunsuppressiva legen die gesamte Gewebepolizei lahm. Doch diese machen den Körper aber schutzlos gegenüber Mikroben.

  Fast jedes Mittel hat Nebenwirkungen - Immunsuppressiva besonders starke.

Fast jedes Mittel hat Nebenwirkungen - Immunsuppressiva besonders starke.

Bei manchen Menschen spielt das Immunsystem verrückt: Es arbeitet übereifrig, schießt schon bei harmlosen Sachen mit schwerem Geschütz und trifft dabei immer wieder auch den eigenen Körper. Im Krieg heißt so etwas Kollateralschaden, in der Medizin heißen die Folgen möglicherweise Schuppenflechte, Neurodermitis oder Ekzem.

In sehr schweren Fällen helfen die üblichen Salben mit Cortison oder Immun-Modulatoren nicht mehr. Der Hautarzt kann dann so genannte Immun-Suppressiva verschreiben: Wirkstoffe wie Ciclosporin oder Methotrexat schalten die Körperabwehr ganz aus.

Möglicherweise bessern sich dann die Symptome oder lassen die Beschwerden zumindest nicht noch schlimmer werden. Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken, gibt es als Spritzen oder Tabletten.

Ciclosporin wird oft eingesetzt, wenn ein Organ verpflanzt wurde. Denn der Körper des Empfängers versucht, das Spenderorgan abzustoßen - schließlich ist es nicht sein eigenes. Um das Immunsystem des Empfängers ruhig zu stellen, verschreiben Ärzte nach der Transplantation das Immunsuppressivum Ciclosporin. Auch bei schweren Hautkrankheiten kann es helfen. Allerdings hat das Medikament starke Nebenwirkungen.

Methotrexat ist ein gängiges Mittel in der Krebstherapie. Es hilft auch - in niedriger Dosis - bei Auto-Immun-Erkrankungen wie der Schuppenflechte. Weil es einige Wochen dauert, bis das Medikament wirkt, nutzen es Ärzte vor allem für lang andauernde Behandlungen. Auch dieses Mittel hat starke Nebenwirkungen.

Maren Wernecke

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