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Die Einstellung der Pockenimpfung könnte mit dafür verantwortlich sein, dass sich HIV seit den 1950er Jahren stark verbreitet hat. Der Grund: Beide Viren verfolgen eine ähnliche Strategie, um eine Zelle zu entern.
Es ist still geworden um Aids. Vielleicht, weil neue Medikamente eine trügerische Sicherheit verbreiten. Dabei fehlt auch Jahrzehnte nach dem ersten Auftreten des Virus ein Heilmittel.
Ärzte in den USA haben nach eigenen Angaben einem leukämiekranken Mädchen durch eine neuartige Therapie mit gentechnisch veränderten HI-Viren das Leben gerettet.
Bislang dachten Forscher, dass intakte Haut HI-Viren abwehren würde. Sie irrten sich: Aidserreger können direkt durch gesundes Gewebe der Vagina in den Körper eindringen. Dabei nutzen sie Lücken, die entstehen, wenn sich die Hautzellen in der Gewebeoberfläche des Geschlechtsorgans erneuern.
Das HI-Virus versteckt sich mitunter so im Körper, dass Medikamente es nicht finden können. Forschern ist es gelungen, diese "Schläfer" zu enttarnen. Es könnte ein Schritt in Richtung Heilung sein.
In den USA ist ein Medikament zur Aids-Prävention zugelassen worden. Regelmäßig eine Pille einnehmen - und schon ist man vor der Ansteckung mit HIV geschützt. Was gut klingt, ist nicht so einfach.
Forscher fanden heraus: Bestimmte Eiweiße in ihrem Vaginalsekret verhindern eine Ansteckung. Diese Entdeckung könnte helfen, neue Medikamente gegen Aids zu entwickeln.
Im Kampf gegen HIV und Aids sind Wissenschaftler einen wichtigen Schritt weiter: Sie entdeckten zwei Antikörper, die 90 Prozent aller bekannten HI-Viren-Stämme ausschalten. Das könnte bei der Suche nach einer Impfung gegen die Immunschwächekrankheit helfen.
Ein "Heiler" hat 16 Menschen durch Blut-Injektionen absichtlich mit HIV infiziert. Nun verurteilte ihn ein Gericht zu fast 13 Jahren Gefängnis. An das Blut für die Injektionen kam er mit einem Trick.
Jahrelang soll ein Schweizer Musiklehrer Schülern und Bekannten absichtlich den Aids-Virus gespritzt haben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe und gibt sich als liebevoller Musik-Freak.
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