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Ein britisches Mädchen ist kurz nach einer Impfung gegen HP-Viren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können, gestorben. Die 14-Jährige hatte laut Obduktion allerdings eine ernste Vorerkrankung.
In England ist ein 14-jähriges Mädchen nach einer Impfung gegen HP-Viren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können, gestorben. Eine Obduktion sollte klären, ob die Impfung für den Tod verantwortlich war.
Die Impfstoffe, die Gebärmutterhalskrebs verhindern sollen, schreiben Medizingeschichte: Selten kam ein Medikament so schnell auf den Markt - und war so teuer. Nun regt sich Kritik: Die Wirksamkeit der Impfung sei nicht hinreichend erwiesen, meinen 13 Forscher. Und die Pharmakonzerne halten wichtige Daten zurück.
Papillomviren können Gebärmutterhalskrebs auslösen und sind daher Todesursache für mehrere tausend Frauen pro Jahr in Deutschland. Dagegen gibt es inzwischen eine Impfung. Wird es bald auch eine gegen Hautkrebs geben?
Junge Mädchen lassen sich in Deutschland oftmals zu spät gegen Gebärmutterhalskrebs impfen. Das geht aus einer Studie der privaten Krankenversicherer hervor, die dem stern vorliegt. Die Gefahr dabei: Ist das richtige Alter verpasst, ist die Impfung vergebens.
Wenn das empfohlene Alter für eine Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs überschritten wird, ist sie vergebens. Das geht aus einer Studie eines privaten Krankenversicherers hervor. Denn geimpft werden soll vor dem ersten Geschlechtsverkehr.
Dass die HPV-Impfung wirklich Gebärmutterhalskrebs verhindert, ist bislang nicht nachgewiesen. Dennoch empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) diese Impfung für junge Mädchen. Über das Dilemma von Impf-Empfehlungen sprach stern.de auf der Nationalen Impfkonferenz mit Friedrich Hofmann, Vorsitzender der Stiko.
Die Impfung gegen HP-Viren, die Frauen vor Gebärmutterhalskrebs schützen soll, zählt für viele Mediziner zu den großen Durchbrüchen der Krebsvorsorge. Kritiker bemängeln jedoch, dass die Impfung massiv beworben werde, zu teuer sei und weniger nutze als versprochen.
Jedes sechste Krebsleiden entsteht durch Infektionen mit Bakterien oder Viren. Im Jahr sterben rund 1,5 Millionen Menschen daran. Impfungen und bessere Hygiene könnten helfen.
Die US-Gesundheitsbehörden haben am Freitag zu Routine-Impfungen gegen Humane Papilloma-Viren (HPV) auch bei Jungen aufgerufen.
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