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Kinder und Ältere sollten sich gegen Grippe impfen lassen, empfehlen Fachleute. Der Impfstoff wird jedes Jahr neu hergestellt: Daher schützt die Vakzine genau gegen jene Erreger, die gerade ihre Opfer suchen.
Die USA sagt der Schweinegrippe den Kampf an. Bestimmte Risikogruppen sollen im Herbst in Amerika gegen das H1N1-Virus geimpft werden. Dafür sind mehrere Milliarden Dollar bewilligt. In Deutschland will die Bundesregierung nächste Woche über eine Impfempfehlung entscheiden.
Die US-Gesundheitsbehörden haben am Freitag zu Routine-Impfungen gegen Humane Papilloma-Viren (HPV) auch bei Jungen aufgerufen.
Die Ständige Impfkommission hat neue Empfehlungen veröffentlicht. Unter anderem legt sie als Konsequenz aus der Schweinegrippe-Pandemie Schwangeren die Influenza-Immunisierung nahe. Und junge Erwachsene sollten eine Masern-Impfung in Betracht ziehen.
Kein Schwein redet von der Schweinegrippe. Die Zahl der Neuerkrankungen sinkt seit Wochen. Dennoch bahnt sich ein neuer Streit um Impfdosen an.
Obwohl es besonders wichtig wäre, schwangere Frauen und Kinder zuerst gegen die Schweinegrippe zu impfen, weiß man gerade bei diesen Gruppen am wenigsten über mögliche Nebenwirkungen. Was ist also zu tun? Experten schätzen, dass der Nutzen einer Impfung größer ist als das Risiko.
25 Millionen Deutsche sollen im Herbst gegen die Schweinegrippe geimpft werden. Bei 250.000 Menschen könnten dann Nebenwirkungen auftreten, die in klinischen Studien gar nicht erfasst werden, befürchten Experten. Vor allem für Schwangere und Kinder ist die Impfung risikoreich.
Nach der Impfempfehlung der Weltgesundheitsorganisation wappnet sich auch Deutschland gegen einen zweiten Angriff der Schweinegrippe im Herbst. Die Gesundheitsminister der Länder haben sich darauf geeinigt, 50 Millionen Impfdosen zu bestellen. stern.de erklärt, wie die Impfstoffe hergestellt werden und welche Risiken eine Impfung birgt.
Die Impfstoffe, die Gebärmutterhalskrebs verhindern sollen, schreiben Medizingeschichte: Selten kam ein Medikament so schnell auf den Markt - und war so teuer. Nun regt sich Kritik: Die Wirksamkeit der Impfung sei nicht hinreichend erwiesen, meinen 13 Forscher. Und die Pharmakonzerne halten wichtige Daten zurück.
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