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50 Millionen Dosen sind bereits bestellt, laut Bund soll noch mehr Schweinegrippe-Impfstoff geordert werden. Doch bislang streiten Bund und Länder über die Kosten. Dazu kommt, dass sich laut einer aktuellen Umfrage nur rund ein Drittel der Deutschen impfen lassen will.
Die Finanzierung für die geplante Impfkampagne gegen die Schweinegrippe steht. Demnach übernehmen die Kassen die Impfkosten für 50 Prozent ihrer Versicherten. Für den Rest kommen Bund und Länder auf.
Die gesetzlichen Krankenkassen rechnen mit erheblichen Mehrkosten für die Schweinegrippe-Impfung und wollen daher höhere Beiträge.
Die rapide Ausbreitung der Schweinegrippe wird bald großflächige Impfungen nötig machen. Aber wer zahlt dafür? Die Krankenkassen wollen die Kosten auf den Bund abwälzen oder einen saftigen Milliarden-Zuschuss kassieren. Eine billige Wahlkampf-Posse, die die Grippeangst der Bürger missbraucht.
Der Schuss ist nach hinten losgegangen: Die Krankenkassen sind nach ihrer Drohung, wegen der Schweinegrippe-Impfung die Beiträge zu erhöhen, unter Beschuss geraten. Das sei "Gift für die Arbeitsplätze", heißt es aus der Wirtschaft. Politiker von SPD und Grünen sehen in dem Manöver einen Vorwand, um die Kosten auf die Versicherten abzuwälzen.
Gesundheitsexperten befürchten, dass sich die Schweinegrippe im Herbst und Winter in Deutschland massiv ausbreitet. Sie rechnen mit mehr schweren Krankheitsfällen und auch mit ersten Todesopfern. Derweil läuft der Streit über die Impfkosten: Die Krankenkassen kassierten eine Abfuhr vom Gesundheitsministerium.
Werden womöglich alle Beitragszahler der gesetzlichen Krankenversicherung Opfer der Schweinegrippe? Zumindest finanziell könnte das passieren. Denn wegen der geplanten Impfung gegen die Krankheit wollen die Krankenkassen offenbar die Beiträge erhöhen. Nur so könnten die Mehrausgaben in Millionenhöhe aufgefangen werden.
Die USA planen im Herbst eine großangelegte Impfaktion gegen die Schweinegrippe: Die Hälfte der Bevölkerung soll immunisiert werden. Schwangere, Kinder und junge Erwachsene haben Vorrang. In Deutschland geht der Streit darüber weiter, wer die Impfkosten übernimmt. Familienministerin von der Leyen sieht die Krankenkassen in der Pflicht.
22,5 Millionen Deutsche sollen gegen Schweinegrippe geimpft werden - doch die Rechnung will niemand übernehmen. Die Krankenkassen sagen, sie müssten dafür Zusatzbeiträge erheben. Das Gesundheitsministerium hält dagegen: Das Geld der Kasse reiche ohne Probleme.
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