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Impfpflicht für Kinder - zwei Drittel der Deutschen sind dafür

Der Fall der vierjährigen Alina, die nach einer Maserninfektion an einer Gehirnentzündung erkrankte, zeigt, das Impfen Leben retten kann. Doch das Thema ist umstritten.

  Ein Kinderarzt impft einen Jungen - eine Spritze, die Leben retten kann. Aber nicht alle Eltern möchten ihren Nachwuchs impfen lassen.

Ein Kinderarzt impft einen Jungen - eine Spritze, die Leben retten kann. Aber nicht alle Eltern möchten ihren Nachwuchs impfen lassen.

Bisher konnten Eltern selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder überhaupt und gegen welche Infektionskrankheiten impfen lassen oder nicht. Nach dem Fall der vierjährigen Aliana aus Bad Hersfeld, die nach einer Maserninfektion an der Gehirnentzündung SSPE erkrankt ist, und daran vermutlich sterben wird, ist die Debatte neu entflammt.

In einer Umfrage im Auftrag des stern untersuchte das Forsa-Institut, wie die Bundesbürger zur Impfpflicht für Kinder stehen. Eine breite Mehrheit, nämlich 67 Prozent, spricht sich für eine allgemeine Pflicht zur Impfung aus, 30 Prozent sind dagegen. Unter den Befürwortern sind ostdeutsche Befragte mit 83 Prozent deutlich häufiger vertreten als westdeutsche (64 Prozent). Auch 76 Prozent der über 60-Jährigen halten eine Impfpflicht für wünschenswert.

Datenbasis Impfpflicht-Umfrage: Das Forsa-Institut befragte am 6. und 7. November 2014 im Auftrag des Magazins stern 1003 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.

Diese und weitere Umfragen ...

... lesen Sie im neuen stern, der am Mittwoch ab 18 Uhr als E-Mag und ab Donnerstag am Kiosk erhältlich ist.

Werner Mathes
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