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Während der Schweinegrippe-Pandemie hat Deutschland zu viel Impfstoff gegen das H1N1-Virus gekauft. Jetzt drohen die Bundesländer auf 30 Millionen Impfdosen sitzenzubleiben - das entspricht rund 250 Millionen Euro.
Für den überschüssigen Impfstoff gegen das Schweinegrippe-Virus hat Deutschland immer noch keine Käufer gefunden. Viel Zeit, die gut 28 Millionen Dosen im Ausland loszuwerden, bleibt nicht mehr.
Im Streit um zu viel bestellten Impfstoff gegen die Schweinegrippe ist ein Kompromiss in Sicht: Nach einem Treffen mit GlaxoSmithKline hieß es von Seiten der Bundesländer, der Pharmakonzern habe Signale der Kulanz gegeben, einen Teil der Lieferungen zu stornieren.
Dieses Geschäft hatte sich GlaxoSmithKline sicherlich ganz anders vorgestellt. Statt eines Runs auf den Schweinegrippe-Impfstoff sind die Länder auf dem Mittel sitzen geblieben. Nun hoffen sie auf eine kulante Haltung des Pharmakonzerns. Von heute an wird verhandelt.
Der in Deutschland nicht verbrauchte Schweinegrippe-Impfstoff soll verbrannt werden.
Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK) will den Preis für seinen Impfstoff gegen den Erreger von Durchfallerkrankungen in den ärmsten Ländern der Welt um 95 Prozent senken.
Mit einem Pieks gegen sämtliche Grippeviren: Britische Forscher haben einen Impfstoff erfolgreich getestet, der gegen alle derzeit bekannten Influenza-Stämme helfen könnte, wie die Zeitung "The Guardian" am Montag berichtete.
Die Niederlande haben damit begonnen, fast 18 Millionen Dosen des Impfstoffs gegen die Schweinegrippe zu vernichten.
Der US-Forscher Anthony Fauci, einer der renommiertesten Aids-Experten weltweit, hält einen Durchbruch bei der Suche nach einem Impfstoff gegen die Immunschwächekrankheit für möglich.
Einige Mediziner schlagen Alarm: Wichtige Impfstoffe für Säuglinge sind knapp, Schuld an den Lieferengpässen ist die Produktion des Schweinegrippe-Impfstoffs. Kinderarzt Reinhard Berner erklärt, warum die Lage vielleicht gar nicht so dramatisch ist.
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