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50 Millionen Impfdosen gegen das Schweinegrippevirus H1N1 hatte Deutschland bestellt. Doch dann wollte sich kaum jemand impfen lassen. Jetzt ziehen die Bundesländer Bilanz.
Erst gab es Sorge, nicht rechtzeitig genügend Impfstoff gegen die Schweinegrippe bereitstellen zu können - nun werden die Bundesländer ihn nicht los. Sie wollen die Hälfte der 50 Millionen bestellten Impfdosen stornieren. Von Entwarnung kann allerdings keine Rede sein.
Über Folgewirkungen der Impfung gegen den H1N1-Virus wird viel diskutiert. Die Weltgesundheitsorganistion hat bislang jedoch keine anormalen Reaktionen registriert und jetzt Entwarnung gegeben - vorerst, denn den Experten zufolge hat die Schweinegrippe ihren Höhepunkt noch nicht erreicht.
Der Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix ist knapp. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler drängt deshalb den Hersteller zu einer schnelleren Auslieferung. 20 Millionen Dosen und ein besonderes Serum für Schwangere sollen bis Ende Dezember kommen. Doch auch das wird nicht reichen.
Neue Todesfälle und geschlossene Schulen - die Schweinegrippe verunsichert zunehmend die Deutschen. Die wichtigste Frage: Was bringt die Impfung? stern.de gibt Antworten.
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