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Der neue Chef steht so gut wie fest: Der Mediziner Jürgen Windeler soll am September das Arzneimittel-Prüfinstitut Iqwig leiten. Er folgt auf den bisherigen Institutschef Peter Sawicki. Nach dem Stiftungsrat muss das Gesundheitsministerium der Personalie noch zustimmen.
Er ist der Schrecken der Pharmaindustrie: Peter Sawicki, Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen. Heute hat der Stiftungsrat beschlossen, dass er Ende August seinen Hut nehmen muss. Ein Lehrstück in Sachen Lobbyismus.
Peter Sawicki gilt als einer der unbestechlichsten Kritiker der Pharmaindustrie. Jetzt steht der Chef des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen selbst am Pranger. Er soll der Firma seiner Frau Aufträge zugeschustert haben. Im stern.de-Interview nimmt der Mediziner ausführlich Stellung.
Die Pharmaindustrie nimmt offenbar erfolgreich Einfluss auf die geplante Gesundheitsreform. Bei der Bewertung von neuen Medikamenten folgt die Koalition einem Vorschlag der Arzneimittelhersteller. Die SPD spricht von der "dreistesten Lobbyarbeit seit Jahren".
Er ist bald Deutschlands oberster Medizin-Prüfer und sitzt auf einem heißen Stuhl: Jürgen Windeler wird Chef des Kölner Instituts Iqwig, das zuletzt unter permantem Beschuss der Pharma-Lobby stand. Was Windeler bei dem Institut ändern will, erzählte er dem stern.
Schlappe für den Verbraucherschutz: Peter Sawicki muss Medienberichten zufolge seinen Posten als Chef des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen räumen. Möglicherweise folgt auf die wichtige Position ein pharmafreundlicher Kandidat.
Viele Medikamente sind Kopien von anderen - für die Pharmaindustrie ein einträgliches Geschäft. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (Iqwig) soll diese Scheininnovationen, die das Budget der Krankenkassen belasten, aussieben - gegen den erbitterten Widerstand der Pharmalobby.
Zecken saugen dem Menschen bevorzugt Blut aus Kniekehlen, Ellenbeugen, der Leistengegend oder dem Haaransatz. Zwar sind die meisten Zeckenstiche harmlos. Doch manchmal können sie gefährliche Krankheiten übertragen. So schützt man sich.
Der Pharmakonzern Pfizer muss sich schweren Vorwürfen stellen: Das Kölner Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), das unter anderem für das Bundesgesundheitsministerium arbeitet, zweifelt am Nutzen des Antidepressivums Reboxetin und bezichtigt das Unternehmen, wichtige Studien unter Verschluss zu halten.
Wer über den ganzen Tag verteilt immer wieder Süßkram isst, lässt seine Zähne leiden. Kariesbakterien haben dann ein leichtes Spiel. Weniger zuckerhaltige Nahrung, gründliches Zähneputzen und Fluor beugen Löchern in den Zähnen vor.
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