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Frauen über 60 werden Mutter. Eltern wählen ein Kind, das dem kranken Bruder Gewebe spenden kann. Und eine alleinstehende 33-Jährige bringt Achtlinge zur Welt. So manches Elternglück, das nur die moderne Medizin ermöglicht, entfacht heftige Diskussionen - in Deutschland geht's dabei auch ums Geld.
Die Geburtenrate in Deutschland steigt wieder. Doch nicht alle Paare können beim Babyboom mitmachen. Sie sind unfruchtbar. Die letzte Hoffnung der ungewollt Kinderlosen: die künstliche Befruchtung. Allerdings ist der Eingriff auch mit Risiken verbunden.
Heute entscheidet der Bundestag über ein Verbot oder eine Zulassung der umstrittenen PID. stern.de erklärt, um was es dabei geht und wie die Argumente der Gegner und Befürworter aussehen.
Weil Robert Edwards die Befruchtung im Reagenzglas entwickelte, verlor die Diagnose "ungewollt kinderlos" einigen Schrecken. Der Medizin-Nobelpreis ist der Lohn für den Briten, der seine Ideen gegen starken Widerstand durchsetzte.
Parkinson, Diabetes, Querschnittslähmung - mit embryonalen Stammzellen kann man vielleicht einmal viele Krankheiten heilen. Doch für ihre Herstellung werden Embryonen zerstört. Deutsche Forscher wollen nun eine Lockerung der Gesetze.
Ein australisches Pärchen mit drei Söhnen will sich juristisch das Recht auf die Vorab-Geschlechtsbestimmung eines weiteren Kindes erkämpfen, um eine Tochter zu bekommen.
Die Welt ehrt die Verdienste des neuen Medizin-Nobelpreisträgers Robert Edwards um die künstliche Befruchtung - nur einer nicht. Der Vatikan hat die Ehrung des Mediziniers scharf kritisiert. Der Papst hatte die Arbeit Edwards' schon 1987 als "unmoralisch" erklärt. Die Zerstörung von Embryonen sei Zerstörung von Leben.
Der Fall der "Octomom" in den USA sorgt weltweit für Diskussionen. Ist Elternglück um jeden Preis zulässig? Wer kommt für die Kinder auf? Die arbeitslose Mutter Nadya Suleman will sich von solchen Fragen in ihrer Freude nicht stören lassen.
Wenn ein Paar ungewollt kinderlos bleibt, ist die künstliche Befruchtung die letzte Chance. Doch der Weg zum Traumkind ist hart. Ein Wechselbad der Gefühle, eine Zeit zwischen Hoffen und Bangen beginnt. Zwei Paare schildern ihr Leben mit Inseminationen und Fehlgeburten.
Es war die Geburtsstunde der künstlichen Befruchtung: Vor drei Jahrzehnten hielten britische Wissenschaftler den Atem an, als sie das erste Retortenbaby der Welt "erschufen". Am 25. Juli feiert es seinen 30. Geburtstag und will vor allem eins: Ruhe.
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