Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Das Robert-Koch-Institut sieht trotz eines vergleichsweise milden Verlaufs der Schweinegrippe weiterhin keinen Grund zur Entwarnung. Vielmehr sei ein weiterer Schub in Deutschland zu erwarten. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.
"Neue Grippe" nennen sie die Behörden, "Schweinegrippe" der Volksmund. Doch mit Schweinen hat die H1N1-Variante längst nichts mehr zu tun. Sie springt von Mensch zu Mensch - global.
Gesundheitsexperten befürchten, dass sich die Schweinegrippe im Herbst und Winter in Deutschland massiv ausbreitet. Sie rechnen mit mehr schweren Krankheitsfällen und auch mit ersten Todesopfern. Derweil läuft der Streit über die Impfkosten: Die Krankenkassen kassierten eine Abfuhr vom Gesundheitsministerium.
Obwohl es besonders wichtig wäre, schwangere Frauen und Kinder zuerst gegen die Schweinegrippe zu impfen, weiß man gerade bei diesen Gruppen am wenigsten über mögliche Nebenwirkungen. Was ist also zu tun? Experten schätzen, dass der Nutzen einer Impfung größer ist als das Risiko.
25 Millionen Deutsche sollen im Herbst gegen die Schweinegrippe geimpft werden. Bei 250.000 Menschen könnten dann Nebenwirkungen auftreten, die in klinischen Studien gar nicht erfasst werden, befürchten Experten. Vor allem für Schwangere und Kinder ist die Impfung risikoreich.
Im Internet kursieren etliche Imitate von Grippemedikamenten wie Tamiflu. Das Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte warnt Verbraucher davor, Produkte zu kaufen, die rezeptfrei angeboten werden. Im besten Fall wirken diese nicht. Schlimmstenfalls schaden sie - oder es bilden sich Resistenzen gegen das H1N1-Virus.
Die Impfung gegen HP-Viren, die Frauen vor Gebärmutterhalskrebs schützen soll, zählt für viele Mediziner zu den großen Durchbrüchen der Krebsvorsorge. Kritiker bemängeln jedoch, dass die Impfung massiv beworben werde, zu teuer sei und weniger nutze als versprochen.
Der plötzliche Ausbruch der Lungenkrankheit SARS wirft die Frage auf, warum Krankheitserreger wie die neuen Coronaviren scheinbar aus dem Nichts auftauchen und den Menschen bedrohen.
Trotz eines neuen Falls der Vogelgrippe in einer weiteren Region Sibiriens glaubt die russische Regierung, die Seuche unter Kontrolle zu haben. Der Schweizer Pharmakonzern Roche spendete der WHO derweil antivirale Medikamente für drei Millionen Menschen.
Vier der sechs Männer, die nach einem Medikamententest in Großbritannien mit schwersten Nebenwirkungen auf die Intensivstation gebracht wurden, sind inzwischen wieder bei Bewusstsein. Vielleicht werden sie sich aber nie ganz erholen.
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Berliner Zeitung Erreger Fälschung H1N1 Imitat Impfung Interfax Krebsprävention Medikamententests Neue Grippe Pandemie Robert Koch-Institut SARS Schwangere Schweinegrippe Ständige Impfkommission Tamiflu Tier Varianten Viren
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".
20:37 Weltweite Empörung nach Massaker in Syrien
13:42 Griechenland: Kopf-an-Kopf-Rennen vor Parlamentswahl
12:40 Manipulationsverdacht bei ägyptischer Präsidentenwahl
11:21 Teheran: Keine Einigung über Kontrolle von Parchin
11:08 Angeblich achtköpfige Familie bei Nato-Einsatz getötet
21:51 Blutbad in Syrien: UN-Beobachter zählen 92 Tote
16:07 Vatikan ermittelt gegen Kammerdiener des Papstes