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Wenn sich auf der Haut plötzlich ein Ausschlag bildet, der wieder verschwindet, ist das oft ein Zeichen für Nesselsucht. Die Liste der möglichen Auslöser ist lang: Medikamente, Nahrung, Stress, Kälte. Deshalb ist diese Krankheit so schwer zu behandeln.
Wer an einer Nesselsucht leidet, hat es häufig schwer, Informationen über die Erkrankung zu erhalten. Aus diesem Grund haben die Autoren die wichtigsten Ratschläge und Informationen zur Urtikaria in diesem Buch zusammengestellt.
Trockene Haut, quälender Juckreiz, blutig gekratzte Stellen am Körper, schlaflose Nächte: Neurodermitis ist eine Krankheit, die für Kinder und ihre Eltern sehr belastend ist. Sie erfordert von allen Beteiligten viel Geduld.
Forscher haben ein Gen für das Wahrnehmen von Juckreiz entdeckt. Mäuse, denen das Gen für einen bestimmten Rezeptor fehlt, kratzen sich deutlich weniger als normale Tiere, die demselben Juckreiz ausgesetzt sind.
Treten auf der Haut unvermittelt juckende Quaddeln auf, sind das meist Symptome einer akuten Nesselsucht. Doch so schnell, wie der Ausschlag kommt, verschwindet er oft auch wieder - meist ohne Behandlung.
Tauchen nach sechs Wochen noch immer neue Quaddeln auf, handelt es sich um eine chronische Urtikaria. Betroffene leiden im Schnitt vier bis sechs Jahre daran. Rund 20 Prozent der Erkrankten quälen sich auch noch nach zehn Jahren damit.
Eine cholinergische Nesselsucht tritt auf, wenn die Körpertemperatur plötzlich ansteigt. Sport, ein Saunabesuch, sogar scharf gewürztes Essen lassen die Haut mit Quaddeln und Juckreiz reagieren.
Im Grunde kann jeder Stoff eine Kontakt-Nesselsucht auslösen. Dort, wo er die Haut berührt hat, entstehen juckende Quaddeln - doch nicht immer handelt es sich dabei um eine allergische Reaktion.
Wer an Neurodermitis, Juckreiz oder Sonnenallergie leidet, profitiert oft von einer Lichttherapie. Doch Vorsicht: Eine Bestrahlung greift die Haut an und lässt sie schneller altern.
Ätherische Öle, Bäder oder Pflanzenextrakte: Wer erkältet ist, greift rasch zu solchen Präparaten. Doch helfen sie wirklich? Stiftung Warentest hat für stern.de die gängigsten Mittel bewertet.
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Juckreiz, auch als Pruritus (lat. prurire = „jucken“) bezeichnet, ist eine unangenehme Empfindung der Haut, die Kratzen provoziert. Oft ist der Juckreiz das Symptom für eine Erkrankung. Die Botenstoffe (Mediatoren), die den Juckreiz auslösen, wie Histamin, welches beispielsweise von Makrophagen freigesetzt wird, können aber auch durch Medikamente, Nahrungsmittel, Allergene, Pflanzen- oder Insektengifte und ähnliches freigesetzt werden. Chronische Formen des Pruritus sind oft therapieresistent...