Hässliche Knubbel aus Haut

Warzen sind harmlos und verschwinden oft wieder von alleine. Ungeduldige können den kleinen Blumenkohl aus Haut aber auch wegätzen, vereisen oder ausschaben lassen.

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Warzen

Sitzen die lästigen Gewächse an den Füßen, fällt das Laufen schwer©

Manche kleben flach mitten im Gesicht. Andere wuchern an Händen, Armen oder am Hals. Einige können einem winzigen Leberfleck zum Verwechseln ähnlich sehen. Andere stehen groß und rund wie eine Beule hervor. Vielleicht überdecken Warzen, zerfasert und schuppig, auch ganze Hautareale. Die Üblen an den Fußsohlen lassen das Gehen zur Qual werden. Solche Dornwarzen haben langen Stiele, sie ragen tief in die Hornhaut hinein.

Warzen sind keine gefährlichen Gewächse. Obwohl sie durch Viren entstehen, genauer: durch menschliche Papillomviren. Sie nisten sich in die Zellen der oberen Hautschicht ein und bleiben dort ein Leben lang. Von den Papillomviren gibt es über hundert Unterarten. Sie befallen ausschließlich den Menschen. Entgegen aller Vorurteile stecken Kinder sich wesentlich häufiger an als Erwachsene: Etwa 20 bis 30 Prozent der Schulkinder haben solche Gewächse aus Haut.

Warzen säen sich selbst aus

Warzen werden von Mensch zu Mensch übertragen. Sie können aber auch über Gegenstände weitergegeben werden. Am häufigsten stecken sich Kinder an, wenn sie mit Viren befallene Sachen anfassen. Oder wenn sie im Schwimmbad oder in der Sporthalle barfuss laufen.

Erst nach Wochen oder Monaten sind die Knubbel auf der Haut zu sehen. Doch nicht jedes Kind, das mit den Viren in Kontakt kommt, handelt sich Warzen ein. Wenn das Immunsystem stark ist, kann es die Erreger abwehren. Selbst wenn Warzen entstehen, bleibt die Abwehr aktiv und bringt die Gewächse oft ganz von selbst zum Verschwinden.

Wer an den Warzen kratzt, läuft Gefahr, sie weiter auf der Haut zu verteilen. Denn sie säen sich selbst aus. Dann bilden sich um die Ursprungswarze herum Tochtergeschwulste.

Kirsten Milhahn

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