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Widerspricht das Verbot von Samen- und Eizellspenden dem Recht auf Achtung des Familienlebens? Zwei unfruchtbare Paare wollten gegen die Gesetzgebung in Österreich vorgehen - und sind damit vor dem Europäischen Gerichtshof gescheitert. Die Entscheidung ist auch für Deutschland von Bedeutung.
Mit der Feststellung, dass Gentests an Embryonen nicht strafbar sind, hat der Bundesgerichtshof heute eine rechtliche Grauzone beseitigt - zum Wohl der betroffenen Patienten. Das war längst überfällig.
Familienministerin Schröder will kinderlosen Paaren die künstliche Befruchtung finanzieren und so die Geburtenrate steigern. Experten applaudieren, doch Kritiker zweifeln an der Umsetzung.
Es war der Durchbruch nach jahrzehntelanger Forschung und ein Hoffnungsschimmer für viele ungewollt kinderlose Frauen: Heute vor 30 Jahren wurde in Erlangen das erste Retortenbaby geboren.
Elisabeth ist 66 Jahre alt - und schwanger. Wenn alles gut geht, wird die Britin im Juni entbinden. Dann würde sie Großbritanniens älteste Gebärende sein. Wegen ihres unerfüllten Kinderwunsches hatte sie auf die Hilfe einer Klinik in Osteuropa gesetzt. Eine künstliche Befruchtung für Frauen dieses Alters ist äußerst umstritten.
Die Deutschen kriegen zu wenige Kinder, das Land vergreist - eine Alptraumvorstellung. In einer neuen Studie untersuchen Wissenschaftler, was man mit moderner Reproduktionsmedizin dagegen tun kann. Das Ergebnis: Mit ihr alleine wird man das Problem nicht lösen.
Die Geburtenrate in Deutschland steigt wieder. Doch nicht alle Paare können beim Babyboom mitmachen. Sie sind unfruchtbar. Die letzte Hoffnung der ungewollt Kinderlosen: die künstliche Befruchtung. Allerdings ist der Eingriff auch mit Risiken verbunden.
Ungewollt kinderlose Paare sollen künftig für die künstliche Befruchtung staatliche Hilfe bekommen.
Heute entscheidet der Bundestag über ein Verbot oder eine Zulassung der umstrittenen PID. stern.de erklärt, um was es dabei geht und wie die Argumente der Gegner und Befürworter aussehen.
Es war die Geburtsstunde der künstlichen Befruchtung: Vor drei Jahrzehnten hielten britische Wissenschaftler den Atem an, als sie das erste Retortenbaby der Welt "erschufen". Am 25. Juli feiert es seinen 30. Geburtstag und will vor allem eins: Ruhe.
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