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Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) hat den Gesetzentwurf zur Bekämpfung des Ärztemangels auf dem Land gegen Kritik verteidigt.
In der deutschen Provinz droht der medizinische Notstand. Die Regierung will den Landarztmangel mit Geldgeschenken beheben. Für Fachleute ist das purer Aktionismus.
Gesundheitsminister Philipp Rösler hat dem Mangel an Landärzten den Kampf angesagt: Wer sich verpflichte, in einem unterversorgten Gebiet zu arbeiten, solle bei der Studienplatzvergabe bevorzugt werden, erklärte der FDP-Politiker. Röslers Pläne stießen auf ein geteiltes Echo.
Die Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV hat kürzlich mal wieder Alarm geschlagen: Es fehlten Tausende Ärzte. Dabei gibt es genug, sie sind nur falsch verteilt - zu wenige wollen aufs Land oder in die armen Stadtteile. Ändern müsste das ausgerechnet die KBV.
Ein schlechtes Abitur muss kein Grund sein, jahrelang auf den Studienplatz zu warten. Wer vor Gericht zieht, hat in der Regel gute Chancen auf Erfolg. Allerdings kann das ziemlich teuer werden.
Die schwarz-gelbe Koalition unternimmt laut einem Medienbericht einen neuen Versuch zur Einführung einer Positivliste für Arzneimittel.
Auf ihrem Parteitag gab sich die CSU kleinräumig wie nie zuvor. Selbst über Grundsatzfragen wie Migration und Wehrpflicht wollte kaum jemand debattieren - und doch gab es ein Erweckungserlebnis.
Einige Ärzte machen aus ihrem Einkommen kein Geheimnis mehr. Ihren protestierenden Kollegen raten sie: Hört auf zu jammern.
Der deutsche Landarzt droht auszusterben, denn junge Mediziner meiden das flache Land und gehen lieber in große Städte.
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