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Drei Viertel aller Influenza-Kranken haben Schweinegrippe

Es hört sich zunächst bedrohlich an, doch es beschreibt nur eine normale Entwicklung: Das Gros der Influenza-Fälle in diesen Tagen geht auf das Konto des Schweinegrippe-Virus H1N1. Meistens verläuft die Krankheit leicht. Todesfälle gibt es zwar auch, doch auch das ist bei jeder Grippewelle so.

Die Schweinegrippe bleibt auch in diesem Winter das dominierende Influenzavirus. Drei Viertel alle Grippefälle gingen derzeit auf das Konto des Erregers H1N1, sagte Silke Buda von der Arbeitsgemeinschaft Influenza (AGI) am Berliner Robert Koch-Institut der Deutschen Presse-Agentur. Die Schweinegrippeviren "haben sich jetzt in den saisonalen Rhythmus eingereiht und treten verstärkt auf", erläuterte die Grippeexpertin. Dasselbe sei auch bei früheren Influenza-Pandemien beobachtet worden.

"Allerdings ist es nach wie vor so, dass die meisten Erkrankungen eher leicht sind, aber es können eben auch schwere Erkrankungen auftreten, wie bei allen Influenza-Erkrankungen." Der jedes Jahr neu zusammengestellte Grippeimpfstoff schützt auch vor der Schweinegrippe.

Impfung weiterhin sinnvoll

"Eine Impfung ist auch jetzt natürlich noch sinnvoll, man muss allerdings bedenken, dass es etwa 14 Tage dauert, bis der Impfschutz aufgebaut ist", erläuterte Buda. Als weitere Vorsorgetipps nannte sie häufiges Händewaschen und Abstand zu erkrankten Personen.

Neben der Schweinegrippe, die ein Influenzavirus vom Typ A ist, spielt nach Daten der AGI noch die Influenza-B eine Rolle. Das gewöhnliche saisonale Influenza-A-Virus vom Subtyp H3N2 sei weitgehend von den H1N1-Viren verdrängt worden. Während der Influenzapandemie in der vergangenen Saison seien in Deutschland fast ausschließlich Schweinegrippeviren zirkuliert, sagte Buda.

dho/DPA/DPA
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