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Deutsche unzureichend gegen Masern geimpft

Bis 2015 will die WHO das Masernvirus europaweit ausrotten. Dazu bedarf es allerdings einer höheren Impfquote. Auch in Deutschland sind viele Menschen nicht ausreichend geschützt.

  Meist erfolgt die zweimalige Masernimpfung in den ersten beiden Lebensjahren. Viele nach 1970 geborene Menschen sind jedoch nur einmal geimpft oder ihr Impfstatus ist unklar.

Meist erfolgt die zweimalige Masernimpfung in den ersten beiden Lebensjahren. Viele nach 1970 geborene Menschen sind jedoch nur einmal geimpft oder ihr Impfstatus ist unklar.

In Deutschland gibt es immer noch große Lücken im Impfschutz gegen Masern. Davor hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) gewarnt. Insbesondere sollten sich alle nach 1970 geborenen Menschen impfen lassen, wenn sie noch gar keinen Schutz oder nur eine Impfung gegen die Virusinfektion haben, forderte sie am Montag. Anlass war der Start der 8. Europäischen Impfwoche unter dem Motto "Schütze Deine Welt - lass Dich impfen". Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) erinnerte daran, dass Masern-Patienten in Einzelfällen bleibende Schäden davontragen können.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO will Masern bis 2015 europaweit ausrotten. Mit einer ausreichend hohen Impfquote sei dies möglich, sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin. Dazu müssten aus Sicht der Experten 95 Prozent der Schulanfänger eine zweite Masernimpfung haben.

Die nötige Quote für die zweite Impfung erreiche in Deutschland derzeit aber nur Mecklenburg-Vorpommern mit 96,1 Prozent. Die zweimalige Masernimpfung sollte in der Regel in den ersten beiden Lebensjahren erfolgen, meist geschieht dies in Kombination mit einem Impfstoff gegen Mumps und Röteln. "Das einzige Reservoir der Masernviren sind infizierte Menschen", erklärte RKI-Präsident Reinhard Burger. Mit einer ausreichend hohen Impfquote könne das Virus daher eliminiert werden.

Bewusstsein für Masern-Impfschutz fehlt häufig

Experten warnen seit Jahren vor Masern und empfehlen Impfungen. Die Krankheit schwächt das Immunsystem. Als Folgen können bakterielle Infektionen wie Bronchitis oder Mittelohrentzündungen auftreten. Auch Gehirnentzündungen, Hirnhaut- oder Lungenentzündungen sind möglich. In Deutschland schwankte die Zahl der Masern-Erkrankungen zuletzt stark: 2010 wurden dem RKI 780 Fälle gemeldet, 2011 waren es rund 1600 und im vergangenen Jahr 166. Es kam immer wieder zu örtlichen Ausbrüchen mit teils mehreren hundert Erkrankten und auch Todesfällen.

Die Ständige Impfkommission am RKI rät daher seit einiger Zeit auch all jenen, die nach 1970 geboren sind, generell zur Masernimpfung, sofern sie nur einmal oder gar nicht geimpft sind oder der Impfstatus unklar ist. Dies ist allerdings kaum bekannt, wie eine aktuelle Studie der BZgA zeigt. 81 Prozent der betreffenden Altersgruppe kennen diese Empfehlung gar nicht.

juho/DPA/AFP/DPA

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