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Vorboten der Allergie wie Milchschorf und sehr trockene Haut treten häufig schon in den ersten Lebensmonaten auf. Die Grenze zur Neurodermitis ist aber erst überschritten wenn sich hartnäckige Ekzeme mit quälendem Juckreiz bilden. Ziel der Hautpflege ist es dann, akute Schübe abzuwenden und beschwerdefreie Zeiten zu verlängern.
Menschen mit Neurodermitis juckt es ständig, erlöst werden sie nur, wenn sie kratzen. Doch dadurch wird nichts besser - die Qual bleibt. In Deutschland leiden etwa vier Millionen an dem unerträglichen Jucken, darunter viele Kinder.
Die Überreaktion der Haut peinigt Millionen Menschen, Kinder wie Erwachsene. Sie müssen lernen, damit zu leben, denn das Leiden lässt sich nicht heilen. Aber lindern.
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Milchschorf ist die umgangssprachliche Bezeichnung für den krustigen Hautausschlag im Gesicht und am behaarten Kopf im Rahmen der Erstmanifestation eines atopischen Ekzems (Neurodermitis) im Säuglingsalter. Der Begriff Milchschorf geht auf die Ähnlichkeit der Hautveränderungen mit „im Topf angebrannt-verkrusteter Milch“ zurück und bedeutet nicht, dass die Unverträglichkeit von Milch die Ursache ist.