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Ärztlicher Bereitschaftsdienst jetzt unter "116-117" erreichbar

Hohes Fieber in der Nacht oder eine akute Magenverstimmung: Wer außerhalb der Sprechstunden ärztlichen Rat sucht, kann ab dem 16. April eine einheitliche Rufnummer wählen. Diese ist nicht mit dem Notruf zu verwechseln.

  Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist außerhalb der Sprechstunden ab sofort unter 116 117 erreichbar

Der ärztliche Bereitschaftsdienst ist außerhalb der Sprechstunden ab sofort unter 116 117 erreichbar

Bei dringenden medizinischen Problemen in der Nacht, am Wochenende oder an Feiertagen gilt ab dem 16. April bundesweit die kostenlose Notdienstnummer 116-117, wie die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) in Berlin mitteilte.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst wird von den Kassenärztlichen Vereinigungen gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten organisiert. Er ist nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst, der unter dem Notruf 112 erreichbar ist und der in lebensbedrohlichen Fällen Hilfe leistet, wie zum Beispiel bei Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Bisher gibt es deutschlandweit mehr als 1000 verschiedene Rufnummern für den ärztlichen Bereitschaftsdienst, die teilweise sogar täglich wechseln. Diese Nummern bleiben vorerst auch weiterhin bestehen. Mit der 116-117 entfällt künftig aber die aufwändige Suche nach der richtigen regionalen Rufnummer. Die neue Bereitschaftsdienstnummer ist in den ersten Wochen laut KBV allerdings noch nicht überall zu erreichen. Baden-Württemberg und das Saarland sowie Teile von Rheinland-Pfalz und Hessen sollen erst später folgen.

Schneller Draht zu ambulanter ärztlicher Hilfe

Unter der 116-117 werden Patienten in dringenden, aber nicht lebensbedrohlichen Situationen an den ärztlichen Bereitschaftsdienst in ihrer Nähe weitergeleitet - entweder direkt zu einem diensthabenden Arzt oder zu einer Bereitschaftsdienst-Leitstelle. Ist eine automatische Weiterleitung nicht möglich, übernimmt ein Service-Center die Vermittlung. "Mit der 116-117 wird es für die Bürger wesentlich einfacher, ambulante ärztliche Hilfe zu erhalten, wenn die Praxen geschlossen haben", erklärte der Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Wolfgang Zöller (CSU). Damit verbessere sich der Service für Millionen Versicherte, die jährlich den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst nutzten.

Deutschland ist den Angaben zufolge das erste EU-Land, das diese einheitliche Rufnummer für den ärztlichen Bereitschaftsdienst einführt. Die Europäische Union hatte die 116-117 bereits 2009 europaweit für den ärztlichen Bereitschaftsdienst reserviert.

Die Kosten für den Service, die nach Angaben der KBV zwischen drei und fünf Millionen Euro im Jahr liegen, tragen die Kassenärztlichen Vereinigungen. Der ärztliche Bereitschaftsdienst behandelt jährlich rund 3,9 Millionen Patienten.

lea/AFP/AFP

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