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Niederländischer Händler belieferte 124 deutsche Betriebe

Der Schock ist groß: 50.000 Tonnen Fleisch aus den Niederlanden stehen unter "Pferdefleischverdacht". Die Ware ging auch an 124 deutsche Betriebe in allen Bundesländern, bis auf zwei.

  Hier steht wenigstens drauf, was drin ist: Wurst aus Pferdefleisch in der Auslage einer Münchner Pferdemetzgerei.

Hier steht wenigstens drauf, was drin ist: Wurst aus Pferdefleisch in der Auslage einer Münchner Pferdemetzgerei.

Im neuen Pferdefleischskandal hat der verdächtige niederländische Schlachtbetrieb 124 Betriebe in Deutschland beliefert. Die Überwachungsbehörden der Bundesländer würden nun veranlassen, dass die möglicherweise falsch als Rindfleisch deklarierte Ware aus dem Handel genommen wird und sie untersuchen, teilte das Verbraucherschutzministerium in Berlin mit. Betroffen seien Fleischhändler, Metzgereien oder weiterverarbeitende Lebensmittelfirmen in allen Bundesländern - außer in Bremen und im Saarland.

Die niederländische Lebensmittelkontrollbehörde hatte am Mittwoch rund 50.000 Tonnen vermeintliches Rindfleisch zurückgerufen. Das an 370 Käufer in ganz Europa ausgelieferte Fleisch des niederländischen Großhändlers Willy Selten kann demnach auch Pferdefleisch enthalten. Die Kunden in den Niederlanden wurden aufgerufen, Produkte mit Fleisch von Selten vom Markt zu nehmen. Gesundheitsgefährdend seien die Produkte aber nicht.

Laut Verbraucherministerium in Berlin steht der Betrieb in den Niederlanden im Verdacht, schon mehr als zwei Jahre lang Rindfleisch mit Pferdefleisch vermengt und falsch deklariert zu haben. Die niederländischen Behörden hätten aus Gründen des vorsorgenden Verbraucherschutzes die komplette Produktion von Januar 2011 bis März 2013 für den Handel gesperrt und veranlasst, die Waren vom Markt zu nehmen.

Die Untersuchungen in Deutschland sollen nun auch zeigen, ob es Überschneidungen mit bereits bekannten Fällen gebe: Denkbar sei, dass betroffene Produkte mit Fleisch von Willy Selten schon vor Wochen vom Markt genommen seien, erklärte das Bundesverbraucherschutzministerium.

mad/AFP/Reuters/Reuters

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