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Frühchen in Berlin starb nicht an Darmkeimen

Die Obduktion hat Klarheit gebracht: Das herzkranke Baby, das im Deutschen Herzzentrum in Berlin operiert worden war, starb nicht durch die Serratia-Keime, mit denen es sich infiziert hatte.

  Das im Deutschen Herzzentrum behandelte Frühchen starb nach ersten Obduktionsergebnissen eines natürlichen Todes

Das im Deutschen Herzzentrum behandelte Frühchen starb nach ersten Obduktionsergebnissen eines natürlichen Todes

Im Fall des im Deutschen Herzzentrum gestorbenen Babys waren Darmkeime nach ersten Obduktionsergebnissen nicht die Todesursache. Nach vorläufigen Bewertungen sei davon auszugehen, dass das Kind in Berlin nach einer hochkomplizierten und riskanten Operation eines natürlichen Todes gestorben sei, teilte die Staatsanwaltschaft in Berlin am Mittwoch mit. Weitere Untersuchungen zur abschließenden Klärung der Todesursache stünden noch aus. Die Ermittlungen auch wegen fahrlässiger Körperverletzung anderer Kinder durch Infektion mit sogenannten Serratia-Keimen dauern an.

Das Kind war am 5. Oktober im Deutschen Herzzentrum gestorben. Bei ihm wurden die Serratienkeime nachgewiesen. Das Baby war am 12. Oktober bestattet, am 29. Oktober aber wieder exhumiert worden. Charité-Chef Karl Max Einhäupl hatte bereits am vergangenen Freitag ausgeschlossen, dass die Keime den Tod des Babys ausgelöst haben könnten. An der Charité und dem Deutschen Herzzentrum geht die Suche nach der Ursache für die Keim-Infektionen weiter. Der Zustand der noch betroffenen Babys ist stabil.

Der mit Darmkeimen infizierte und schwer herzkranke Säugling war von der Charité ins Herzzentrum verlegt und dort operiert worden. Nach der Operation verschlechterte sich der Zustand des Kindes, das mit offener Brust an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen war. Das Baby sei nach Abschaltung der Maschine gestorben, sagte der Wissenschaftsstaatssekretär Knut Nevermann (SPD) am Montag vor dem Gesundheitsausschuss im Abgeordnetenhaus.

mlr/DPA/DPA

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