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Für Kritiker ist es der Dammbruch hin zu "Designer-Babys", für andere die Hilfe für Paare in einer Notlage: Der Bundesrat macht den Weg für die Präimplantationsdiagnostik in Deutschland frei.
Mehr als eineinhalb Jahre nach dem Beschluss zur Freigabe von Gentests an Embryonen wird Paaren die Präimplantationsdiagnostik noch immer verwehrt. Nun entscheidet sich, ob der Weg dazu frei wird.
Heute entscheidet der Bundestag über ein Verbot oder eine Zulassung der umstrittenen PID. stern.de erklärt, um was es dabei geht und wie die Argumente der Gegner und Befürworter aussehen.
Das Votum des CDU-Parteitags gegen die Präimplantationsdiagnostik (PID) war knapp. Wie der Bundestag über die Gentests bei Embryonen entscheiden wird, ist weiter offen. Es werden bereits fraktionsübergreifende Bündnisse geschmiedet. Auch die PID-Befürworter aus der Union suchen Verbündete.
Der Bundestag hat beschlossen, die Gen-Untersuchung von künstlich gezeugten Embryos auf Erbkrankheiten, die sogenannte PID, in engen Grenzen zuzulassen. Es ist ein verzagter Beschluss.
Hochemotional, aber frei von Parteienstreit hat der Bundestag die ethisch heikle Frage von Gentests an Embryonen debattiert. Die Präimplantationsdiagnostik bleibt zugelassen - unter Bedingungen.
Es ist eine Entscheidung, die keine Parteigrenzen kennt: Der Bundestag stimmt über die Präimplantationsdiagnostik ab. Hier streiten die Unionspolitiker Peter Hintze und Johannes Singhammer.
Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) wirbt für eine begrenzte Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID).
Vor der Entscheidung des Bundestags über die Präimplantationsdiagnostik (PID) hat der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, auf die Einhaltung enger Grenzen bei den umstrittenen Embryonentests gepocht.
Vor der Entscheidung des Bundestags über die Präimplantationsdiagnostik (PID) hat der Präsident der Bundesärztekammer, Frank Ulrich Montgomery, die Forderung nach einer engen Begrenzung der umstrittenen Embryonentests bekräftigt.
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