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Neue Regelungen für Organspende in Deutschland

Für tausende Menschen in Deutschland ist es ein Wettlauf gegen den Tod. Rund 12.000 Kranke warten auf ein Spenderorgan - viele von ihnen vergebens. Jetzt wird die Organspende reformiert.

  Lebensretter Organspendeausweis: Rund 12.000 Menschen warten in Deutschland auf ein Spenderorgan

Lebensretter Organspendeausweis: Rund 12.000 Menschen warten in Deutschland auf ein Spenderorgan

Die Regeln für die Organspende in Deutschland werden reformiert. Eine Spitzenrunde von Opposition, Koalition und Bundesregierung einigte sich am Donnerstag in Berlin, wie der gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Jens Spahn, mitteilte.

Jeder Erwachsene soll demnach künftig regelmäßig gefragt werden, ob er zur Organspende bereit ist. Man könne die Bereitschaft erklären (Ja), sie verneinen (Nein) oder das Anschreiben auch einfach wegwerfen, teilte Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) mit. Auch die Bereitschaft, nur bestimmte Organe zu spenden, könne man erklären.

Wichtig sei: "Kein Zwang." Doch durch das Anschreiben per Post solle in den Familien diskutiert werden und sich insgesamt die Bereitschaft der Menschen zur Organspende erhöhen, so die Politiker. Ein entsprechender Gruppenantrag solle so schnell wir möglich auf den Weg gebracht werden.

Heute müssen die Menschen ihre Bereitschaft zur Spende aus eigener Initiative erklären - per Organspendeausweis oder gegenüber den Angehörigen. Fast 70 Prozent der Menschen sind laut Umfragen bereit, nach ihrem Tod Organe oder Gewebe zu spenden. Aber nur weniger als 20 Prozent haben ihre Entscheidung in einem Spendeausweis dokumentiert. Rund 12 000 Kranke warten verzweifelt auf ein Organ - die meisten bisher vergebens.

Im vergangenen Jahr sank die Zahl der Organspenden wieder deutlich. Nach Angaben der Deutschen Stiftung Organtransplantation spendeten 12.00 Menschen nach ihrem Tod Organe, 7,4 Prozent weniger als im Vorjahr.

kng/DPA/DPA

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