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So betten Sie sich richtig

Die passende Matratze zu finden, ist gar nicht so einfach. Besonders schwer haben es "birnenförmige Frauen" und "schrankförmige Männer", wie die Stiftung Warentest ermittelt hat.

Fast ein Drittel seines Lebens verbringt der Mensch im Bett. Dennoch ist der Matratzenkauf meist ein Glücksspiel. Es fehlt an einheitlichen Kriterien und häufig auch an kompetenter und unabhängiger Beratung. Und wer kann schon nach fünf Minuten Probeliegen sagen, ob das Modell für erholsamen Schlaf taugt? Und zwar auf Jahre?

Relevant sind nicht nur die Eigenschaften der Matratze, sondern auch die des Schläfers. Neben der Frage nach Rücken-, oder Seitenschläfer spielen auch Gewicht und Körperform eine Rolle. Die Stiftung Warentest hat daher in ihrem aktuellen Vergleich erstmals die Modelle für vier typische Personengruppen getestet: für kleine, leichte Frauen, kleine, birnenförmige Frauen sowie große, kräftige Männer und schwere, schrankförmige Männer.

Nur eine Matratze ist für alle geeignet

Auf den Prüfstand kamen zwölf aktuelle, preiswertere Kaltschaummatratzen sowie die drei Testsieger aus dem letzten Vergleich Anfang des Jahres. Die Besten von damals, machten auch diesmal das Rennen: "Diamona Perfect Fit Plus", "Metzeler Fashion Tubes 126" und "Badenia irisette Vita-Flex Flextube" schlugen die Konkurrenz, waren mit 550 bis 990 Euro allerdings auch die teuersten im Test. Gute Liegeeigenschaften für alle vier Körperformen, für Rücken- wie für Seitenlage, ermittelten die Prüfer einzig für die Diamona Perfect Fit Plus (650 Euro).

Unter den neuen Modellen schnitt die "f.a.n. Fitness KS/H3" (sowie die baugleiche "Wellness KS /H3", jeweils 330 Euro) am besten ab, gefolgt von der "Ikea Sultan Fonnes" (69 Euro). Beide verfehlten aber die Note "gut". Am schlechtesten kam die "Bona Med Easy" weg, auf der nur kleine, leichte Frauen gut schlafen. Sie war wie viele andere Matratzen im Test zu weich, sodass schwerere Schläfer zu weit einsinken. Dies schränke die Bewegungsfreiheit ein und erhöhe die Gefahr übermäßigen Schwitzens, schreibt die Stiftung Warentest. Die tatsächliche Härte der Matratze stimmte dabei nur selten mit den Angaben des Herstellers überein.

Zudem warnt die Zeitschrift vor übertriebenen Werbeversprechen. Einige Hersteller kennzeichneten ihre Produkte als besonders allergikerfreundlich. Dabei bezogen sie sich meist auf den abnehmbaren und waschbaren Bezug. Gegen Hausstaubmilbenkot schützten letztlich aber nur besondere Bezüge, sogenannte Encasings.

Die kompletten Testergebnisse gibt es gegen Gebühr unter

www.test.de/matratzen

bak

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