Atemstillstand - mitten in der Nacht

Auf einmal stockt nachts der Atem - zehn Sekunden, dreißig Sekunden, eine Minute - und kommt dann mit einigen hektischen Luftschnappern wieder in Gang. Doch Schlaf-Apnoe kann krank machen.

Symptome

Schlaf-Apnoe lässt sich in den meisten Fällen am Schnarchen erkennen. Allerdings hat nicht jeder, der nachts sägt, gleich eine Schlaf-Apnoe. Aufmerksam werden sollten Sie, wenn das Schnarchen Ihres Partners unregelmäßig ist, also nach drei, vier regelmäßigen Schnarchern eine Pause folgt. Auch Röcheln oder Nach-Luft-Schnappen nach den Pausen sind typische Symptome. Ein weiteres Alarmzeichen ist, wenn Ihr Partner - oder Sie selbst - sich am Tag ständig müde fühlen, trotz ausreichenden Schlafs.

Folgen des wenig erholsamen Schlummers können Kopfschmerzen am Morgen sein, Gedächtnisprobleme oder Schwierigkeiten mit der Konzentration. Vielleicht sind Sie auch übel gelaunt oder niedergeschlagen. Möglicherweise haben Sie einen trockenen Hals beim Aufwachen. All diese Zeichen können auf eine Schlaf-Apnoe hindeuten.

Auch wenn Sie tagsüber in entspannten Situationen dauernd einnicken, sollten Sie das nicht einfach hinnehmen. Klären Sie all diese Phänomene zunächst mit einem Internisten, einer Hals-Nasen-Ohren-Ärztin oder einem Lungenfacharzt.

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