Dem Schlummer auf der Spur

Erforschen Sie Ihren Schlaf: Vielleicht schlafen Sie besser, als Sie denken. In einem Schlaftagebuch kreisen Sie Ihre Probleme ein, das hilft bei der Lösung. Aber bitte nicht im Bett ausfüllen!

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Ein paar Gläschen Wein getrunken? Das können Sie in einem Schlaftagebuch vermerken©

In einem Schlaftagebuch halten Sie fest, wie Sie sich tagsüber fühlen und wie Sie nachts schlafen. Keine Angst, das kostet Sie nur wenige Minuten am Tag. Und es hilft Ihnen, die Ursachen für die schlaflosen Nächte zu finden.

Gleich nach dem Aufstehen können Sie Ihr Morgenprotokoll (pdf zum Download) schreiben: Mit Noten von eins bis sechs bewerten Sie, wie erholsam Ihr Schlaf war und wie gut Sie sich fühlen. Sie schätzen ab, wie lange Sie vor dem Einschlafen wach gelegen haben und wie lange Sie überhaupt geschlafen haben. Sie notieren auch, ob wie und wie lange Sie zwischendurch wach waren.

Im Abendprotokoll (pdf zum Download) halten Sie fest, ob Sie tagsüber erschöpft oder fit waren. Wenn Sie ein Nickerchen gemacht haben, ist die Dauer wichtig. Notieren Sie auch, wie viel Alkohol Sie getrunken haben und wann Sie ins Bett gegangen sind.

Die Ergebnisse werden Sie vielleicht überraschen. Viele Menschen mit Schlafproblemen glauben, dass sie nachts kaum ein Auge zutun. Das Schlaftagebuch belegt oft, dass sich die Schlummerstunden doch zu einem ganz guten Schlaf summieren. Ist das nicht der Fall, dann ist das Protokoll der erste Schritt zur Therapie. Es hilft Ihnen und Ihrem Arzt, die Schlafprobleme gezielt anzugehen.

Constanze Böttcher

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