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7. September 2009, 16:58 Uhr

Gerangel um die Impfung

50 Millionen Dosen sind bereits bestellt, laut Bund soll noch mehr Schweinegrippe-Impfstoff geordert werden. Doch bislang streiten Bund und Länder über die Kosten. Dazu kommt, dass sich laut einer aktuellen Umfrage nur rund ein Drittel der Deutschen impfen lassen will.

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Für die Impfung gegen H1N1 muss zweimal im Abstand von zwei Wochen eine Impfdosis verabreicht werden© Thomas Lohnes/DDP

Die Gesundheitsminister der Länder haben am Montag über die Bestellung weiterer Impfstoffe und die Aufteilung der Kosten beraten. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) drängte ihre Länderkollegen zu raschen Entscheidungen.

Deutschland hat bei Pharmaunternehmen bereits 50 Millionen Impfdosen bestellt. Damit können 25 Millionen Menschen die Zweifach-Impfung im Abstand von zwei Wochen erhalten. Schmidt war mit den Krankenkassen übereingekommen, dass diese die Impfkosten für die Hälfte aller Versicherten tragen müssen. Dies wären rund 35 Millionen Menschen. Wenn sich weitere Menschen impfen lassen wollten, bekämen die Kassen die Kosten von Bund und Ländern erstattet. Die Länder lehnen aber bisher eine Beteiligung an den Kosten ab. Mit der Weigerung der Länder verzögerte sich die Bestellung weiterer Impfdosen.

Die Linke im Bundestag forderte den Bund zum Einlenken auf. "Die Haltung der Länder, keine finanziellen Verpflichtungen zu übernehmen ist verständlich, denn der Bund hat voreilig und ohne Rücksprache mit den Ländern Verträge mit den Impfseren-Herstellern zu ihren Lasten abgeschlossen", sagte Gesundheitsexperte Frank Spieth.

Nur neun Prozent der Bayern wollen sich "ganz sicher" impfen lassen

Fast zwei Drittel der Deutschen wollen sich einer Umfrage im Auftrag der DAK zufolge gar nicht gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Zum Start der Impfungen im Herbst werden 62 Prozent der Befragten die Spritze nach eigenen Angaben "auf keinen Fall" oder "wahrscheinlich nicht" in Anspruch nehmen. Besonders stark ist die Ablehnung in Bayern und Baden-Württemberg: Dort erklärten nur je neun Prozent der Befragten, dass sie sich "ganz sicher" impfen lassen werden. Zum Vergleich: In Ostdeutschland waren es 23 Prozent, im bundesweiten Durchschnitt 14 Prozent.

Die Bundesärztekammer forderte, den Sinn der Massenimpfung noch einmal zu überprüfen. Sehr viele Menschen hätten diese "Krankheit durchgemacht, ohne es überhaupt bemerkt zu haben", sagte Vizepräsident Frank Ulrich Montgomery bei "MDR Info". In Deutschland sei noch niemand an der Schweinegrippe gestorben. Fraglich sei, ob das Risiko der neuartigen Impfstoffe gerechtfertigt sei.

Schmidt sagte: "Ich möchte, dass jeder, der sich impfen lassen will, auch geimpft werden kann." Noch sei der Verlauf milde. "Das kann sich aber ändern. Dann wird auch die Impfbereitschaft größer." Experten fürchteten, dass es mit dem Zusammentreffen der Schweinegrippe mit der saisonalen Grippe im Winter zu schlimmeren Entwicklungen kommen könnte.

Auch bei der DAK hieß es: "Sollte sich in einigen Wochen die Situation wieder verschärfen, wird dies sicher auch die Impfbereitschaft sprunghaft erhöhen." Für die repräsentative Studie hat die Krankenkasse Anfang September 1001 Menschen im Alter von 18 bis 60 Jahren vom Forsa-Institut befragen lassen.

DPA
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
jetrabbit (08.09.2009, 03:09 Uhr)
ist es schlau
sich "unabhängige" meinungen einzuholen. es gibt genug forscher oder institute, die eine andere meinung als die offizielle haben... die palette reicht von immunschwäche bis hin zu chip konditionierung der massen.
facilidad_de_ser (07.09.2009, 20:47 Uhr)
Was hier läuft....
... ist nichts anderes als ein RIESEN GROSSER TESTLAUF... WIE reagiert die Bevölkerung auf eine Zwangsimpfung ?! IST es überhaupt möglich?! WER geht durch´s "Netz" ?!

Die Auswertungen werden hinter geschlossenen Türen gemacht. Die Schweinegrippe ist NICHTS anderes als eine TESTIMFPUNG für eine WEITERE IMPFUNG mit dem "VT leider erniedrigten" Mikrochip, der dann folgen wird. Dies in zeitlicher Folge 2012-2013, da es Zeit wird NOCH mehr zu kontrollieren bedingt durch den Niedergang des Geld-Zinssystem, welches nicht mehr lange gedeckelt werden kann

99,99 % der Beteiligten bei der Durchführung UND der Auswertung wissen NICHTS vom Hintergrund.

NUR die Auswerter der Auswertung wissen den eigentlichen Hintergrund.

WEHRT EUCH gegen dieses Szenario, alleine schon wegen der gesundheitlichen Bedenken.
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