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Ein weiterer Todesfall in Deutschland wird auf eine Infektion mit dem Virus H1N1 zurückgeführt. In Kassel ist eine 15-jährige Schülerin an einer Entzündung des Herzmuskels gestorben, nachdem sie sich mit der Schweinegrippe infiziert hatte. In Düsseldorf erlag unterdessen eine 55-jährige Iranerin dem Virus.
In Deutschland ist erstmals eine Patientin an Schweinegrippe gestorben. Die Frau war bereits Ende September in der Essener Uniklinik einer Superinfektion mit Multiorganversagen erlegen. Umfangreiche Tests zeigten jetzt, das H1N1-Virus bereitete den Boden für die Bakterien.
25 Millionen Deutsche sollen im Herbst gegen die Schweinegrippe geimpft werden. Bei 250.000 Menschen könnten dann Nebenwirkungen auftreten, die in klinischen Studien gar nicht erfasst werden, befürchten Experten. Vor allem für Schwangere und Kinder ist die Impfung risikoreich.
Erstmals seit Ausbruch der Schweinegrippe ist ein Mensch in Europa an einer Infektion mit dem Virus H1N1 gestorben. Es handelt sich dabei offenbar um eine 38 Jahre alte Frau aus Schottland, die erst vor Kurzem ein Baby zur Welt gebracht hatte.
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