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Die ersten Verdachtsfälle in Bielefeld haben sich als unbegründet erwiesen - aber Experten zufolge ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis das Schweinegrippe-Virus auch in Deutschland ankommt. Wie gefährlich die Krankheit hierzulande ist, sagt Michael Pfleiderer, Virologe am Paul-Ehrlich-Institut im Gespräch mit stern.de.
Deutschland hat möglicherweise einen neuen Schweinegrippe-Todesfall. Ein durch Vorerkrankungen geschwächter Junge ist gestern Nacht in einem Münchner Klinikum verstorben. Die Zahl der Neuinfektion ist hierzulande weiterhin niedrig.
Alarmzeichen aus Kanada: Erstmals ist das Schweinegrippe-Virus von einem Menschen auf Schweine übertragen worden. Die rund 220 Tiere des Bauernhofs in der Provinz Alberta wurden unter Quarantäne gestellt. Unterdessen meldet das Robert-Koch-Institut zwei neue Fälle von Schweinegrippe in Deutschland.
In Deutschland ist erstmals eine Patientin an Schweinegrippe gestorben. Die Frau war bereits Ende September in der Essener Uniklinik einer Superinfektion mit Multiorganversagen erlegen. Umfangreiche Tests zeigten jetzt, das H1N1-Virus bereitete den Boden für die Bakterien.
In Deutschland ist erstmals eine Patientin an Schweinegrippe gestorben. Die Frau war bereits Ende September in der Essener Uniklinik einer Superinfektion mit Multiorganversagen erlegen. Umfangreiche Tests zeigten jetzt, das H1N1-Virus bereitete den Boden für die Bakterien.
In Bayern hat es die erste Schweinegrippe-Ansteckung von Mensch zu Mensch innerhalb Deutschlands gegeben. Die Krankheit wurde bei einer Frau aus Bayern nachgewiesen, die selbst nicht in Mexiko war, aber mit einer infizierten Personen in Kontakt gestanden hatte.
Die Ausbreitung des Schweinegrippe-Virus in Deutschland hält sich bislang in Grenzen. Die Behörden gehen derzeit acht Verdachtsfällen nach. Gleichwohl kann die Zahl nach Angaben des Robert-Koch-Instituts steigen - auch Todesopfer sind demnach nicht unwahrscheinlich.
Es hört sich zunächst bedrohlich an, doch es beschreibt nur eine normale Entwicklung: Das Gros der Influenza-Fälle in diesen Tagen geht auf das Konto des Schweinegrippe-Virus H1N1. Meistens verläuft die Krankheit leicht. Todesfälle gibt es zwar auch, doch auch das ist bei jeder Grippewelle so.
Was bedeuten die beiden Todesfälle in Göttingen? Droht eine neue Schweinegrippe-Welle? Experten raten zur Vorsicht, sehen aber keinen Anlass für Panik.
Im Göttinger Uniklinikum sind zwei Menschen an der Influenza-Erkrankung gestorben. Bei beiden wurde der Schweinegrippe-Erreger A/H1N1 nachgewiesen.
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