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Der Schweinegrippe-Impfstoff Pandemrix ist knapp. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler drängt deshalb den Hersteller zu einer schnelleren Auslieferung. 20 Millionen Dosen und ein besonderes Serum für Schwangere sollen bis Ende Dezember kommen. Doch auch das wird nicht reichen.
Mit dem Grippemittel Tamiflu werden Milliarden umgesetzt - doch die Sicherheit und Wirksamkeit ist umstritten. Nun werfen Wissenschaftler dem Konzern Roche erneut vor, wichtige Daten zurückzuhalten und mögliche Nebenwirkungen herunterzuspielen.
Die peruanischen Gesundheitbehörden haben acht Fälle einer H1N1-Erkrankung in einer indigenen Gemeinschaft bestätigt. Menschenrechtsgruppen befürchten, dass das Virus sich nun auch unter Indio-Stämmen ausbreiten könnte, die bislang mit der Außenwelt keinen Kontakt hatten.
Der Kontinent, der in den vergangenen Jahren schon unter der Vogelgrippe und der SARS-Epidemie zu leiden hatte, bereitet sich auf die Schweinegrippe vor. An vielen Flughäfen des Kontinents wurde die Überwachung verschärft.
Was bedeuten die beiden Todesfälle in Göttingen? Droht eine neue Schweinegrippe-Welle? Experten raten zur Vorsicht, sehen aber keinen Anlass für Panik.
Erst gab es Sorge, nicht rechtzeitig genügend Impfstoff gegen die Schweinegrippe bereitstellen zu können - nun werden die Bundesländer ihn nicht los. Sie wollen die Hälfte der 50 Millionen bestellten Impfdosen stornieren. Von Entwarnung kann allerdings keine Rede sein.
US-Forscher haben eine wirksame Alternative zu den Grippemedikamenten Tamiflu und Relenza entwickelt. Peramivir ist vor allem für die Patienten gedacht, die zu schwach sind, um Medikamente einzunehmen. Das neue Mittel wird direkt ins Blut gespritzt.
22,5 Millionen Deutsche sollen gegen Schweinegrippe geimpft werden - doch die Rechnung will niemand übernehmen. Die Krankenkassen sagen, sie müssten dafür Zusatzbeiträge erheben. Das Gesundheitsministerium hält dagegen: Das Geld der Kasse reiche ohne Probleme.
Die Schweinegrippe greift auch in Deutschland um sich. Die meisten der Infizierten kehren aus Spanien zurück. Wie der 35-jährige Oliver Reinhardt: Drei Tage war der Ingenieur auf Dienstreise und infizierte sich dort mit dem H1N1-Virus. Bei ihm verlief die Krankheit leicht. Wieder gesund, fragt er sich: Das war nun diese schreckliche Schweinegrippe? Ein Erfahrungsbericht.
Angesichts schwindender Urlauberzahlen greift die spanische Regierung der Tourismusbranche mit rund einer Milliarde Euro unter die Arme. Das Kabinett beschloss in einer Sondersitzung auf der Ferieninsel Mallorca ein Hilfspaket. Die Zahl der an Schweingrippe infizierten Spanienurlauber nimmt unterdessen zu.
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