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Schwermut

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Kultur
Kultur
Euphorie und Schwermut: Dreimal neuer Indie-Folkrock

Berlin (dpa) - Die Grammy-Gewinner Arcade Fire haben einen sehr typischen Sound hoffähig gemacht - orchestraler Indie-Rock, der Euphorie und Schwermut zu mitreißenden Hymnen verbindet.

Depression bei Männern
Depression bei Männern
Unerkannt, unterdrückt, unverstanden

Spätestens seit dem Selbstmord von Robert Enke sind Depressionen bei Männern ein Thema. Doch erkannt werden sie immer noch zu selten, auch die Betroffenen sprechen nicht gerne darüber. Hilfe erfahren sie in der ersten Tagesklinik für depressive Männer.

Lifestyle
Lifestyle
Hollywood in Recklinghausen - Cate Blanchett bei Ruhrfestspielen

Cate Blanchett interpretierte Botho Strauß - und das Publikum in Recklinghausen war nach der Aufführung von «Groß und Klein» begeistert. Man konnte Blanchett ansehen, dass sie das überbordende Willkommen im Großen Festspielhaus am Freitagabend berührte.

Depressionen
Depressionen
Zurück ins Leben

Lange galten Medikamente als beste Therapie bei Depressionen, nun mehren sich die Zweifel an ihrem Nutzen. Neue Hoffnung richtet sich auf psychotherapeutische Behandlung: Vielen Patienten kann sie den Weg aus der Schwermut weisen.

Der Investigativ-Blog
Blog "Der Investigativ-Blog"
Mit Werner Spies in Paris

In der heutigen Ausgabe des stern gesteht Kunsthistoriker Werner Spies : Es gibt weitere mögliche Fälschungen im Stile von Max Ernst. Im Blog erzählen die Journalisten von der Begegnung mit ihm. In einer Anwaltskanzlei, einen Steinwurf vom Élysée-Palast in Paris entfernt, treffen wir Werner Spies. Am Revers trägt er einen rot-weißen Anstecker, nicht größer als ein Centstück - den Ausgehorden der französischen Ehrenlegion. Einige seiner Freunde sagen, der Kunsthistoriker sei um Jahre gealtert, seit bekannt wurde, dass er sieben Fälschungen des Malers Wolfgang Beltracchi für das Werk von Max Ernst hielt. Tatsächlich sieht er etwas mitgenommen aus: graue leicht zerzauste Haare, manchmal zittern die Hände des 74-Jährigen. Besonders, wenn wir ihn zu seiner Rolle im größten Kunstfälscherskandal der Nachkriegsgeschichte befragen oder zu seinem Nummernkonto in der Schweiz. Wir sitzen an einem großen Holztisch in einem Raum mit weißen Flügeltüren und weißen Vorhängen, an den Wänden prangen zwei goldene Spiegel. Wer einen Kronleuchter an der Decke erwartet, muss sich überrascht mit zwei klapprigen Deckenflutern zufrieden geben. Über den Fälscher Wolfgang Beltracchi möchte Spies zunächst gar nicht mit uns reden. Viel wichtiger erscheint ihm, dass wir wissen, dass er viele echte Künstler kennt. Kommt das Gespräch zum Beispiel auf seine enge Freundschaft mit Max Ernst oder mit Pablo Picasso verfliegt alle Schwermut, Spies Augen leuchten, die Worte sprudeln nur so aus ihm heraus. Die Geschichten erzählt er druckreif: Sie haben kleine Pointen, sind emotional, und die Botschaft, die mitschwingt, lautet: Schaut her, ich bin ein Großer der Kunstszene. Ein Plastikkugelschreiber Schließlich kommt das Gespräch doch auf die Fälscherbande und die Gelder, die Spies von den Betrügern kassierte. Fragen wir nach der Höhe der Beträge, oder wie sie vereinbart wurden, lehnt er sich zurück, verschränkt die Arme vor der Brust und wird schmallippig. Er möchte abschließen mit dem Thema, will nach vorn schauen. Auf dem Tisch hat Werner Spies einen Teil seines Lebenswerks aufgebaut. Der Werkskatalog von Max Ernst und weitere großformatige Bildbände über den Maler. Gerne würde Werner Spies uns einige der Bücher mitgeben. Wir lehnen dankend ab, die Compliance-Regeln im Verlaghaus Gruner + Jahr sind da sehr streng. Ein Plastikkugelschreiber etwa wäre noch in Ordnung. Spies kann sich so etwas gar nicht vorstellen. Nach zweieinhalb Stunden nimmt das Interview eine unerwartete Wendung. Spies gesteht, dass die Fälscher ihm noch mehr Werke vorlegten, als bislang bekannt. Das hatte er bei seiner sechs-stündigen Aussage beim Landeskriminalamt Berlin am 05.10.2010 verschwiegen. Warum, will er uns nicht verraten. Eine mögliche Erklärung liefert das Kunstmagazin art . von Nina Plonka und Oliver Schröm Fotos: Jean-Luc Bertini

Gefährliches Aknemittel
Gefährliches Aknemittel
Nebenwirkung Selbstmord

Aknemittel mit dem Wirkstoff Isotretinoin stehen im Verdacht, Depressionen und sogar Suizide auszulösen. Ärzte nehmen dies oft nicht ernst, verschreiben das Mittel zu schnell und klären zu wenig auf.

Burnout-Syndrom
Burnout-Syndrom
Der Erschöpfung auf der Spur

Modediagnose oder schwere Krankheit - das Volksleiden spaltet die Fachwelt. Aktuelle Forschungserkenntnisse helfen, die große Erschöpfung besser zu verstehen, und machen Hoffnung auf Heilung.

Hirnforschung
Hirnforschung
Neue Wege aus dem Tief

Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass Medikamente allein nicht dauerhaft aus der Depression heraushelfen. Nur wer seine krank machenden Verhaltens- und Gefühlsmuster verändert, kann dem schweren Seelenleiden entkommen. Dazu bedarf es einer speziell ausgerichteten Psychotherapie.

Ansatz für neue Behandlungen
Ansatz für neue Behandlungen
Forscher finden Depressions-Gen

Bei der Entstehung von Depressionen spielen viele Faktoren eine Rolle. US-Forscher haben nun ein Gen entdeckt, das möglicherweise ein Schlüsselfaktor für den Ausbruch der psychischen Krankheit ist. Dies könnte ein Angriffspunkt für neue Therapien sein.

Essen mit Substanz
Essen mit Substanz
Kann Fischöl die Stimmung heben?

Fischölkapseln sollen vor vielen Krankheiten schützen. Doch helfen die Omega-3-Fettsäuren auch bei Depressionen? Klinische Tests kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

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