Manchmal bleibt die Lust auf der Strecke

Sie haben zwar Lust auf Sex, aber Ihr Körper will nicht so richtig? Oder die Erregung steigt, aber der Orgasmus bleibt aus? Nur nicht verzweifeln. Das lässt sich ändern - wenn auch nicht erzwingen.

Diagnose

Erster Ansprechpartner ist sicherlich der Gynäkologe. Doch nicht jeder Frauenarzt kennt sich gut genug mit sexuellen Funktionsstörungen aus, und in der normalen Sprechstunde ist häufig nicht genug Zeit für die ausführliche Untersuchung. Lassen Sie sich im Zweifel zu einem Spezialisten überweisen. Der Arzt wird Sie bitten, das Problem genau zu beschreiben, und Ihnen Fragen stellen. Vielleicht lässt er Sie auch einen Fragebogen ausfüllen, in dem Sie angeben, welche Beschwerden Sie konkret haben, wann und wie sie sich äußern, ob sie nur mit Partner oder auch ohne oder vielleicht nur in bestimmten Momenten auftreten. Ebenso wird er sich nach früheren oder akuten Krankheiten, Geburten und sonstigen Operationen erkundigen, danach, ob Sie Medikamente nehmen und welche, ob Sie Wechseljahrsbeschwerden haben, wie Sie es früher empfunden haben und wie es um Ihre Beziehung steht.

Der Arzt prüft Durchblutung und Sensibilität

Wenn es Hinweise auf körperliche Ursachen gibt, wird der Arzt Sie zunächst genau untersuchen: Er nimmt Blut ab, um den Hormonstatus zu bestimmen, schallt die Geschlechtsorgane und schaut sich den Beckenboden an. Wie gut Ihre Genitalien durchblutet werden, kann er mit Hilfe eines Doppler-Sonographen oder Photoplethysmographen feststellen.

Stehen eher psychische Faktoren im Vordergrund, wird er Ihnen vielleicht empfehlen, einen Sexualtherapeuten aufzusuchen, wenn er selbst keiner ist. Manchmal reicht auch eine Beratung.

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