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Das ewige Mysterium der Liebe

Warum sich zwei Menschen füreinander entscheiden, kann die Forschung nicht genau erklären. Aus Sicht der Evolutionsbiologen geht es vor allem um den Nachwuchs, Psychologen sehen auch andere Motive.

  Was den Traummann oder die Traumfrau ausmacht - das kann die Wissenschaft nicht genau sagen

Was den Traummann oder die Traumfrau ausmacht - das kann die Wissenschaft nicht genau sagen

Sie haben Ihre bessere Hälfte zufällig in der Kneipe kennen und lieben gelernt? Dann können Sie doch bestimmt mit ein paar wohlgesetzten Worten erklären, warum es ausgerechnet diese leicht rundliche Person sein musste - und nicht das schlanke, hoch gewachsene Wesen vom Nebentisch. Können Sie nicht? Willkommen im Club! Warum wir uns in manche Leute verlieben und in andere nicht, ist eine so faszinierende wie ungeklärte Frage. Etliche Wissenschaftler vermuten aber, dass wir das Objekt unserer Begierde gar nicht bewusst wählen, dass also unbewusste Eindrücke einen Menschen für uns anziehend machen.

Immer der Nase nach, so könnte das Motto der Suche nach dem Traummann oder der Traumfrau demnach lauten. Im Tierreich zumindest klappt das: Mäuse erschnüffeln, ob ihr potenzieller Partner genetisch zu ihnen passt. Der brünstige Eber versprüht das Pheromon Androstenon, einen Botenstoff, der die Sau gefügig macht.

Ähnliche Mechanismen vermuten Forscher auch bei Menschen. Tatsächlich zeigen Studien: Auch wir folgen in Liebesdingen womöglich unserem Geruchssinn. Frauen durften im Namen der Wissenschaft an ausführlich benutzten Männer-T-Shirts schnuppern und daraus auf die Attraktivität des Hemdenträgers schließen. Sie wählten, unbewusst, die jeweils genetisch passende Person für sich aus. Ob Pheromone bei Menschen tatsächlich betörende Wirkung haben, ist allerdings umstritten - allen Verheißungen der Parfumindustrie zum Trotz.

Gleich und gleich gesellt sich gern

Einleuchtender scheint, dass wir vor allem darauf achten, wie der Mann oder die Frau am Tresen aussieht. Ein ebenmäßiges Gesicht finden wir nicht nur einfach so attraktiv, wahrscheinlich signalisiert es, dass ein Mensch besonders gesund ist - und gute Gene hat. Und während heterosexuelle Männer Frauen meist mehr nach ihrer Attraktivität beurteilen, ist heterosexuellen Frauen bisweilen eher der ökonomische Status des Mannes wichtig.

Nicht immer sind diese Unterschiede gravierend: Je größer der Wohlstand einer Kultur ist und je gleichberechtigter Mann und Frau sind, desto weniger unterscheiden sich ihre Wünsche bei der Partnerwahl - ein Beleg dafür, dass kulturelle Errungenschaften biologische Faktoren überlagern können. Das zeigen auch soziologische Studien: Wenn Sie Ihre große Liebe beispielsweise in der Einführungsvorlesung für Jurastudenten kennengelernt haben, ist das normal. Paare entstammen häufig demselben sozialen Milieu.

Auch Psychologen sagen: Gleich und Gleich gesellt sich gern. Beziehungen sind konfliktfreier und damit beständiger, wenn beide ähnliche Lebenseinstellungen oder einen ähnlichen sozialen Status haben. Und Bücher, Filme und natürlich die Erziehung beeinflussen ebenfalls unsere Vorstellungen von Zweisamkeit.

Pheromone

Möglicherweise ist es der Duft, der zwei Menschen zueinander zieht. Nicht umsonst heißt es, wir könnten jemanden gut riechen - oder eben nicht. Führt Sie also Ihre Nase - unbewusst - zu Ihrer großen Liebe? Mancher Werbespruch der Parfumindustrie geht eindeutig zweideutig in diese Richtung: Parfums mit Sexuallockstoffen, sogenannten Pheromonen, üben angeblich "magische Anziehungskräfte auf das weibliche Geschlecht aus". Frauen sollen "erotisch, anziehend und sexy" auf Männer wirken.

Beim Seidenspinner funktioniert das so: Die Schmetterlingsweibchen produzieren eine Substanz, die sie in die Umgebung abgegeben. So locken sie aus der Ferne willige Partner an, die mit bestimmten Sinneszellen ihrer Antennen den "verführerischen" Botenstoff wahrnehmen. Schon mit winzigen Mengen dieser Pheromone kommunizieren Lebewesen derselben Art auf chemischem Wege sexuelle Bereitschaft: Ein Tier sondert den Stoff nach außen ab. Ein anderes reagiert darauf. Pheromone riechen nicht und wirken unbewusst.

Die besondere Nase für Sex

Diese Lockstoffe gibt es bei vielen Lebewesen - auch bei Säugetieren. Ob sie bei Menschen vorkommen, weiß bislang keiner so genau, und wie wir die Pheromone, falls vorhanden, überhaupt wahrnehmen, ist ebenfalls unklar. Viele Wirbeltiere, zum Beispiel die Maus, haben dafür einen speziellen "Riecher": das Vomeronasal-Organ.

Es sitzt über dem Gaumen im unteren Bereich der Nasenscheidewand und hat Sinneszellen, die anders sind als die Nervenzellen der Riechschleimhaut in der Nase. Pheromon-Reize, die das Vomeronasal-Organ wahrnimmt, landen direkt im Gehirn, und zwar in Bereichen, die vor allem fürs Gefühl zuständig sind.

Bei erwachsenen Menschen ist dieses Organ allerdings verkümmert: Es hat keine Verbindung zum Gehirn. Das heißt aber nicht, dass es keine Pheromone geben kann. Inzwischen haben Forscher nämlich in unserer normalen Riechschleimhaut Rezeptoren, also Andockstellen für Duftmoleküle, entdeckt, die so ähnlich sind wie die im Vomeronasal-Organ der Maus. Doch wie die Kommunikation über den Botenstoff bei uns genau funktionieren könnte, ist bislang nicht geklärt.

Botschaft im Schweiß

Egal, ob wir für Pheromone nun eine besondere Nase haben oder nicht, die Suche nach den lockenden Substanzen geht munter weiter. In zahlreichen Studien haben Wissenschaftler getestet, ob Frauen und Männer auf mögliche Sexuallockstoffe des jeweils anderen Geschlechts reagieren. Eine mögliche Quelle für menschliche Pheromone sind die Schweißdrüsen unter den Armen oder im Genitalbereich.

So findet sich im Achselschweiß von Frauen ein ernsthafter Pheromon-Kandidat. Der Stoff kann offenbar dafür sorgen, dass Frauen, die eng zusammenleben, zeitgleich ihre Tage bekommen. Bei Probandinnen einer Studie, die regelmäßig "weiblichen" Achselschweiß auf die Oberlippe getupft bekamen, trat dieser Effekt nach vier Monaten ein. Auch männlicher Schweiß beeinflusste die monatlichen Blutungen. Doch damit sind die Forscher zunächst am Ende ihrer Weisheit. Wie die Zyklus-Anpassung genau funktioniert und durch welche Substanz sie tatsächlich ausgelöst wird, ist noch nicht geklärt.

Andere mögliche Kandidaten sind Androstenol und Androstenon. Sie kommen vor allem im Achselschweiß des Mannes vor. Bakterien stellen sie her, indem sie das Geschlechtshormon Testosteron abbauen. Versuche zeigten, dass Frauen, die Androstenol schnupperten, Männer als sexuell attraktiv beschrieben, während Androstenon eher die gegenteilige Wirkung hatte. Allerdings nehmen Frauen Gerüche im Laufe des Zyklus unterschiedlich wahr. Während des Eisprungs empfinden sie Androstenon zum Beispiel als weniger unangenehm.

Lockstoff aus dem Schweinestall

Alle diese Untersuchungen haben ohnehin einen Haken: Die meisten fanden unter Laborbedingungen statt. Ob sich die Erkenntnisse auf das wahre Leben übertragen lassen, ist zweifelhaft. Auch nach Jahren intensiver Forschung konnten Wissenschaftler ein menschliches Pheromon bislang nicht eindeutig identifizieren. Unser Verhalten und die Gerüche, die wir aussenden, sind so komplex, dass es nur langsam gelingt, die Zusammenhänge zu entwirren.

Wenn Sie also bei der Party neulich ihren Traummann oder ihre Traumfrau getroffen haben, dann lag es wahrscheinlich nicht an Ihrem teuren Pheromon-Parfum. Vielleicht war, ganz banal, der Platz neben Ihnen der einzige freie. Ein Placebo-Effekt, also ein Schein-Effekt, kann mit im Spiel gewesen sein: Weil Sie an die Macht der Pheromone geglaubt haben, sind Sie möglicherweise offener auf andere Menschen zugegangen.

Das in manchen der vorgeblich lockenden Duft-Wässerchen enthaltene Androstenon stammt übrigens vom Eber.

Immungene (MHC-Komplex)

Der Körpergeruch mischt bei der Partnerwahl noch an anderer Stelle mit. Wir beschnuppern uns nun mal meist gegenseitig, bevor wir einander näher kommen, und das kann man durchaus auch wörtlich verstehen: Offenbar verrät unsere individuelle Duftnote potenziellen Liebes-Kandidaten, wie es um unsere Abwehrkräfte bestellt ist.

Warum ist das Immunsystem bei der Partnerwahl wichtig? Sex, so sagen Evolutionsbiologen, lohnt sich - quer durch alle Lebensformen - nur dann, wenn diese Form der Fortpflanzung aussichtsreicher ist als Vermehrung ohne Sex. Ein möglicher Vorteil der schönsten Sache der Welt ist, dass sich die Erbinformationen von Ei- und Samenzelle mischen: Der Nachwuchs ist dadurch genetisch besser gegen Krankheiten gewappnet - das sichert das Überleben einer Art.

Wirbeltiere und Menschen haben in ihrem Erbgut Gene, die zum sogenannten Haupthistokompatibilitätskomplex, kurz MHC-Komplex, gehören - einem "Erkennungsdienst" für böse Eindringlinge. Diese MHC-Gene sorgen dafür, dass unser Immunsystem Krankheitserreger wie Viren, Bakterien und größere Parasiten bekämpfen kann. Wir haben neun MHC-Gene, von jedem kann es Hunderte Varianten geben, die Allele genannt werden. Der einzelne Mensch verfügt aber nur über maximal 18 dieser Genvarianten. Ganz bestimmte Allele sind für ganz bestimmte Eindringlinge zuständig. Daher ist es wichtig, dass der Nachwuchs von Partnern gezeugt wird, deren MHC-Allele sich deutlich voneinander unterscheiden, weil er dann mehr Keime aufs Korn nehmen kann.

Aber offenbar können die Unterschiede auch zu groß sein. Viele Studien haben jedenfalls gezeigt: Das wählerische Geschlecht, meist die Damen, bevorzugt einen Partner, der MHC-Allele hat, die sich leicht von den eigenen unterscheiden. Offenbar können das nicht nur Tiere wie Mäuse oder Stichlinge riechen. Auch wir Menschen reagieren wohl auf Gerüche, die die Ausstattung unserer Immungene verraten.

Immer der Nase nach

Ein fast schon klassisches Experiment führten Schweizer Wissenschaftler dazu Mitte der 90er Jahre durch: Sie ließen Männer zwei Nächte lang ein T-Shirt tragen und präsentierten anschließend die gut eingedufteten Kleidungsstücke Versuchsfrauen. Die Probandinnen wussten nicht, worum es in dem Versuch ging. Dennoch rochen sie am liebsten Hemden, deren Träger andere Immungene als sie selbst hatten.

Andere Wissenschaftler führten weitere T-Shirt-Experimente durch, um herauszufinden, ob wir wirklich genetisch passende Partner erschnüffeln können. Die Ergebnisse widersprechen einander allerdings.

Auch bei verheirateten Paaren stellten Forscher keine eindeutigen Trends fest. Evolutionsbiologen vermuten: Es ist nicht unbedingt ideal, möglichst viele verschiedene MHC-Gene zu haben. Mit einem jeweils optimalen Satz könnte ein Organismus am besten an seine speziellen Umweltbedingungen angepasst sein. Hinzu kommt: In Wirklichkeit suchen und finden wir unsere Liebsten nicht allein mit der Nase.

Attraktivität und Evolution

Attraktivität liegt zunächst im Auge des Betrachters. Denn bevor die Nase etwas über die Beziehungsfähigkeit möglicher Bettgenossen verrät, haben Sie Ihr Gegenüber meist längst beäugt: Alter, Figur, Frisur, Klamotten. Nach dem, was wir sehen, sortieren wir das Feld potenzieller Spielgefährten. Das Checken der äußeren Erscheinung ist der erste und vielleicht auch wichtigste Schritt bei der Partnerwahl.

Wissenschaftler haben festgestellt: Weltweit finden Angehörige verschiedener Kulturen dieselben Gesichtsmerkmale schön. So wirken rund um den Globus ebenmäßige Züge anziehender als schiefe. Evolutionspsychologen erklären das so: Ein symmetrisches Gesicht signalisiert, dass unser Gegenüber gesund und fruchtbar ist. Der Natur geht es bei der Partnerwahl nun mal um Fortpflanzung. Und je gesünder jemand ist, desto besser sind die Chancen, gesunde Nachkommen zu haben.

Häufig ähneln sich die äußeren Anzeichen für Gesundheit und Fruchtbarkeit - dabei spielen die Geschlechtshormone eine Rolle: Je mehr Testosteron ein Mann hat, desto männlicher wirkt er - kräftige Augenbrauen, kräftiger Kiefer, große Nase. Auf der anderen Seite sind volle Lippen, rosige Wangen und symmetrische Brüste "Aushängeschilder" für das weibliche Geschlechtshormon Östrogen und die Fruchtbarkeit der Frau. Auch das sogenannte Hüft-Taille-Verhältnis ist in dieser Hinsicht ein wichtiges Signal. Männer bevorzugen die Sanduhr-Form, also eine im Verhältnis zur Hüfte recht schmale Taille. Umgekehrt wählen Frauen Männer ohne sichtbare Taille, also mit eher schmalen Hüften.

Umstrittene Theorien

Die Macht der Hormone zeigt sich besonders während der fruchtbaren Tage einer Frau: Sie fühlt sich selbstbewusster, attraktiver und hat mehr Lust auf Sex. Sie flirtet häufiger, ist unternehmungslustiger. Interessanterweise fliegen die Ladies in dieser Zeit auf ausgesprochen männliche Typen - selbst, wenn sie bei der Persönlichkeit Abstriche machen müssen. Darauf deuten zumindest mehrere Studien hin: Um die Zeit des Eisprungs herum bevorzugen Frauen danach größere Männer mit markanten Zügen und tiefer Stimme. Evolutionsforscher glauben, dass diese Eigenschaften signalisieren: Der Typ kann gute, kräftige Nachkommen zeugen. Außerhalb ihrer fruchtbaren Phase zeigten die Probandinnen sich hingegen eher an "weiblicheren" Männern mit zarten Zügen und sanfter Stimme interessiert, die sie für gute Väter halten.

Aber natürlich geht's nicht immer nur um das eine. Schließlich will man sich auch mal unterhalten. Intelligenz und Humor beim liebsten Menschen schätzen Frauen und Männer gleichermaßen. Dennoch unterscheiden sich nach Ansicht von Evolutionspsychologen beide Geschlechter in ihren Partnervorlieben. Sie haben unterschiedliche Ziele: Männern ist demnach eher wichtig, wie attraktiv ihre Partnerin ist - denn es geht darum, Nachkommen zu haben. Frauen hingegen achten eher auf den sozialen und wirtschaftlichen Status des Mannes - zumindest, wenn es um langfristige Beziehungen geht. Schließlich soll der Vater in spe auch für die Kinder sorgen können.

Diese aus der menschlichen Evolution abgeleiteten Erklärungen sind nicht unumstritten. Vor allem Wissenschaftsphilosophen werfen Evolutionspsychologen vor, dass einige ihrer Theorien zu spekulativ sind und nicht ausreichend berücksichtigen, wie beispielsweise die Kultur menschliches Verhalten prägt.

Soziologie und Psychologie

Duft hin, Taillenweite her: Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass das biologische Erbe unsere Partnerwahl komplett beherrscht. Vielmehr beeinflussen Kultur und Biologie sich gegenseitig. So haben Studien gezeigt: In Ländern wie Schweden oder Finnland suchen Frauen nicht unbedingt Männer, die finanziell gut dastehen - im Unterschied etwa zu Frauen in Japan oder Indien. Das heißt, je wohlhabender und gleichberechtigter eine Gesellschaft ist, desto weniger unterscheiden sich die Partnerwahlkriterien von Männern und Frauen.

Hinzu kommt: Was wir sagen und was wir tun, sind möglicherweise zwei unterschiedliche Dinge. Das ergab zumindest eine Untersuchung amerikanischer Wissenschaftler, die Studierende vor einem sogenannten Speed-Dating, bei dem einander unbekannte Personen im Minutentakt umeinander werben, nach ihren Vorlieben fragten. Wie erwartet, legten Männer mehr Wert auf das Aussehen der möglichen neuen Freundin. Den Frauen war der Status des künftigen Liebsten wichtiger. Die Kriterien, nach denen die männlichen und weiblichen Testpersonen später tatsächlich wählten, unterschieden sich dann allerdings nicht mehr voneinander. Wunsch und Realität passen nicht immer zusammen.

In einer Studie der Universität München waren Männer und Frauen sich weitgehend einig: Beide Gruppen fanden am wichtigsten, dass die Partner sich aufeinander verlassen können, sich gegenseitig Sicherheit und Geborgenheit geben und ähnliche Wertvorstellungen haben. Allerdings hatten vor allem verheiratete Paare an der Umfrage teilgenommen.

Unberechenbare Leidenschaft

Bildung und Beruf spielen bei der Partnerwahl ebenfalls eine entscheidende Rolle. Nur selten finden sich Paare über soziale Grenzen hinweg. Psychologen beobachten auch, dass wir uns häufig nach Gleichgesinnten umschauen. Eigentlich logisch: Wenn zwei Menschen viele Interessen und Einstellungen teilen, gibt es seltener Streit. Klar ist jedenfalls, dass wir nicht unvoreingenommen an das Projekt große Liebe herangehen.

Das persönliche Umfeld, die Familie, frühere Beziehungen, ja sogar die Bücher, die wir gelesen und die Filme, die wir gesehen haben, prägen unsere Vorstellungen von Zweisamkeit - zum Beispiel, wie wichtig Sex dabei ist. Ab der Pubertät gehen wir mit einem Beziehungsideal im Kopf auf die Jagd - und testen unsere Vorstellungen an der Realität.

Biologie oder Psychologie, Kultur oder Natur: An welchen Menschen wir uns länger binden, hängt letztlich von vielen Dingen ab. Bislang ist es der Forschung nicht gelungen, zu erklären, warum wir uns überhaupt zu einer bestimmten Person hingezogen fühlen. Liebe und Leidenschaft sind nach wie vor unberechenbar.

Constanze Böttcher

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