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Hoffnung bei Unfruchtbarkeit: Japanischen Wissenschaftlern ist es erstmals gelungen, bei Säugetieren funktionierende Spermien aus Hodengewebe zu gewinnen. Mäuse, die damit befruchtet wurden, brachten Nachwuchs zur Welt.
Auch menschliche Spermien haben ein Navi, mit dessen Hilfe sie die Eizelle ansteuern. Einen Schalter für dieses System haben Bonner Forscher entschlüsselt. Ihre Erkenntnisse könnten dabei helfen, eine "Pille für den Mann" zu entwickeln.
Sexuelle Freizügigkeit hat offenbar Auswirkungen auf die Schnelligkeit und Kraft von Spermien. Die Untersuchung der Samenzellen von Menschen, Schimpansen, Rhesusaffen und Gorillas hat ergeben: Menschlichen Spermien landen auf Platz Zwei.
Zu langer Aufenthalthalt im Hoden lässt die Qualität von Samenzellen sinken, fanden israelische Forscher heraus. Somit ist die Strategie zeugungswilliger Paare, den männlichen Samen für die fruchtbaren Tage der Frau aufzusparen, kontraproduktiv.
Gesunde Samenzellen können mit Hilfe eines Chips von defekten Spermien getrennt werden. Künstliche Befruchtung könnte so verbessert werden.
Sensationelles Forschungsergebnis: Mit der Gewinnung von Mäuse-Spermien aus embryonalen Stammzellen ist einem Forscherteam der Universität Göttingen möglicherweise ein Durchbruch im Kampf gegen Unfruchtbarkeit bei Männern gelungen.
Japanische Forscher transplantierten weiterentwickelte Stammzellen in die Hoden von Versuchsmäusen. Dort entwickelten sie sich zu Spermien.
Marihuana beeinträchtigt einer neuen Studie zufolge die Zeugungsfähigkeit. Der in Cannabis enthaltene Wirkstoff Tetrahydrocannabinol schwächt die Beweglichkeit der Spermien und ihre Fähigkeit, in die Eizelle einzudringen.
Wenn man mit Laptops das macht, was der Name bedeutet, tut man sich als junger Mann keinen Gefallen: Eine Studie ergab, dass Männer, die Laptops bevorzugt auf dem Schoß benutzen, verminderte Spermienproduktion aufweisen.
Umweltschützer warnen vor einem Patent zur Auswahl und Kühlung von Sperma bei Zuchttieren.
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