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Erfolg in der Stammzellforschung: US-Wissenschaftler haben zum ersten Mal ein menschliches Darmgewebe im Labor hergestellt. Dies könnte eines Tages bei Transplantationen ebenso helfen wie bei der Erprobung von Medikamenten.
Er galt einst als Superstar der Stammzellforschung. Dann kam heraus, dass er Studien gefälscht hatte. Nun wurde der Gentechnik-Pionier Hwang Woo-Suk aus Südkorea zu zwei Jahren Haft auf Bewährung verurteilt.
Erfolg und Enttäuschung: Bestimmte Zellen können sich offenbar von allein zu einer Art embryonalen Stammzellen entwickeln, haben Wissenschaftler um Hans Schöler festgestellt. Gleichzeitig haben andere Forscher entdeckt, dass sich umprogrammierte Hautzellen doch grundlegend von den echten embryonalen Zellen unterscheiden.
Ein weiterer Meilenstein in der Stammzellforschung: Erneut haben Wissenschaftler aus menschlichen Hautzellen Stammzellen erzeugt, die frei von fremden Genen sind. Für die Neuprogrammierung verwendeten sie ein Plasmid, das sich nicht in das Erbgut der Zelle integriert.
Ein wichtiger Schritt zur Behandlung für Parkinsonkranke: Genetiker haben Hautzellen von Patienten zu maßgeschneiderten Nervenzellen umgewandelt. Die Zellen enthalten nicht mehr, wie bislang in der Stammzell-Technik oft nötig, Viren oder fremde Gene, die ein Krebsrisiko erhöhen.
Mit seinem Schaf Dolly ist er berühmt geworden: Jetzt hat sich der schottische Wissenschaftler Ian Wilmut vom Klonen verabschiedet. Statt Embryonen zu klonen, möchte er nun Hautzellen umprogrammieren und in den embyronalen Zustand zurückversetzen.
Stammzellen bringen Ratten wieder auf die Beine: US-Forscher haben bei Versuchstieren künstlich einen Schlaganfall ausgelöst, so dass sie ihre Beine nicht mehr richtig bewegen konnten. Anschließend haben sie die Tiere kuriert - mit Nervenzellen aus menschlichen embryonalen Stammzellen.
Forscher haben Zellen aus dem Bindegewebe der Maus in embryonale Stammzellen verwandelt. Wenn das auch beim Menschen gelingt, wäre die Stammzellforschung ihr größtes ethisches Dilemma los und der Weg frei für die Therapie von Parkinson und Querschnittslähmung.
Parkinson, Diabetes, Querschnittslähmung - mit embryonalen Stammzellen kann man vielleicht einmal viele Krankheiten heilen. Doch für ihre Herstellung werden Embryonen zerstört. Deutsche Forscher wollen nun eine Lockerung der Gesetze.
Embryonale Stammzellen könnten einmal die Medizin revolutionieren. Stammzellforscher Hans Schöler sagt im stern.de-Interview, welches Potenzial diese Zellen haben, warum viele Stammzellforscher Deutschland verlassen und warum er mit manchen Journalisten nicht mehr reden möchte.
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