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Ratgeber Tests von Stiftung Warentest

Guter Sonnenschutz für den Skiurlaub

Ob Skifahren oder ein Schneespaziergang: Im Hochgebirge braucht die Haut besonderen Schutz. Doch nicht alle Sonnenschutzmittel für den Winter halten wirklich, was sie versprechen.

Sonnenschutz im Winter? Wer momentan aus dem Fenster blickt, stellt schnell fest: Das tut nun wirklich keine Not. Doch wer auf die Piste geht, sollte Gesicht und Lippen schützen. Denn Sonnenschein und Schnee machen der Haut besonders in alpinen Höhen schwer zu schaffen. Dazu kommen Wind und Kälte. Bei diesen extremen Bedingungen reichen die wasserreichen Sonnenschutzmittel für den Sommer nicht aus, um die Haut zu schützen.

Stiftung Warentest hat daher acht Sonnenschutzmittel für den Winter untersucht, darunter einige Wasser-in-Öl-Emulsionen. Im Test wurde überprüft, ob drin ist, was draufsteht. Das Ergebnis: Nicht alle schützen zuverlässig vor zu viel Sonne. Zwei halten den Lichtschutzfaktor nur mangelhaft ein.

Die in Österreich erhältliche "Ambre Solaire UVSki Sonnenschutzcreme" von Garnier für 6,25 Euro war mit Lichtschutzfaktor 30 ausgezeichnet - genau wie die Sonnencreme "Mountain Suncream + Lipstick" von Piz Buin. Tatsächlich unterschreiten beide Produkte den Lichtschutzfaktor um mehr als 20 Prozent. Wer sich damit eincremt, kann sich daher schneller einen Sonnenbrand holen als angegeben.

Drogerieprodukte liegen vorn

Bei der "Alpin Sonnencreme & Lippenschutz" von Tiroler Nussöl ist es genau umgekehrt: Hier wurde der deklarierte Lichtschutzfaktor deutlich überschritten. Statt 30 fanden die Tester einen Lichtschutzfaktor von mehr als 100. Bei empfindlichen Menschen kann das zu Hautirritationen führen.

Unter den Favoriten im Test sind Kombiprodukte aus Sonnencreme und Stift von Drogeriemarktketten: "Sun Dance Winter Kombi" für 84 Cent pro zehn Milliliter von dm und "Sun Ozon Sonnen- und Kälteschutz" von Rossmann für 71 Cent. Ebenfalls zuverlässig, aber deutlich teurer ist Ladival "Alpin Sonnen- und Kälteschutz" aus der Apotheke mit 3,45 Euro pro zehn Milliliter. Allerdings enthalten die beiden Ladival-Produkte keine Parfümstoffe und sind daher für empfindliche Haut geeignet.

Egal für welches Produkt man sich entscheidet: Wichtig ist es in jedem Fall, sich dick einzucremen. Um den Schutz zu gewährleisten, sollte reichlich aufgetragen werden. Vergessen Sie dabei die empfindlichen Lippen nicht. An die intensive Wintersonne in den Bergen sollte die Haut langsam gewöhnt werden. Besonders in den ersten Tagen sind kurzfristige Aufenthalte in der Sonne ratsam.

Alle Informationen zu dem Test finden Sie unter www.test.de/sonnenschutz sowie in der Zeitschrift "test" 1/2012.

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lea
 
 
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