Startseite

Fast alle neuen Medikamente sind Flops

Ständig kommen neue Medikamente auf den Markt. Doch in den meisten Fällen bringt das nur der Pharmaindustrie Umsatz, kritisiert ein aktueller Report. Für Patienten bergen die Präparate sogar Risiken.

  Mehr als 90 Prozent der neuen Medikamente sind nicht besser als die alten

Mehr als 90 Prozent der neuen Medikamente sind nicht besser als die alten

Eine aktuelle Studie bringt es an den Tag: Nahezu jedes neue Medikament erweist sich als Flop. Nur eines von zuletzt 23 neu auf den deutschen Markt gekommenen Arzneimitteln bringt den Patienten zweifelsfrei mehr als ältere Präparate, so der Report. Acht weitere dieser neuen Mittel gegen weit verbreitete Krankheiten bringen demnach etwas mehr, aber nicht wirklich viel - so das Ergebnis des vorgestellten Innovationsreports 2013 der Techniker Krankenkasse (TK).

Bei dem einzigen Präparat mit unbestrittenem Zusatznutzen handelt es sich um Brilique zur Verhinderung von Herzinfarkten oder Schlaganfällen. Ein weiteres Mittel (Revolade) schneidet auch noch relativ gut ab. 14 der 2010 und Anfang 2011 auf den Markt gekommenen Mittel haben laut dem Bericht, der vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen erstellt wurde, keinen Zusatznutzen.

Einsparungen in Millionenhöhe

Angesichts der Ausgaben der gesetzlichen Kassen für diese Arzneimittel von knapp 145 Millionen Euro könnten 68 Millionen Euro eingespart werden - ohne schlechtere Versorgung für die Patienten, wie TK-Chef Jens Baas sagte.

Riskant sei, dass Ärzte die Medikamente auch massenhaft Patienten verordneten, bei denen dadurch gar keine Therapieverbesserung zu erwarten sei. "Nicht jedes Medikament nutzt für jeden", sagte Baas. "Wenn sie den Falschen gegeben werden, können sie in der Tat schaden. Das gilt umso mehr für Medikamente, die nicht einmal einen Zusatznutzen haben."

Studien-Autor Gerd Glaeske betonte, dass sich bei vielen Medikamenten erst nach längerer breiter Anwendung bei Zehntausenden Patienten zeige, ob sie die Gefahr teils erheblicher Nebenwirkungen brächten. Deshalb müssten die Medikamente auch zu einem späteren Zeitpunkt offiziell bewertet werden, so dass diese Risiken klar erkannt werden könnten. Gefordert sei das höchste Gremium im Gesundheitswesen, der Gemeinsame Bundesausschuss von Krankenkassen, Ärzten und Kliniken.

lea/DPA/DPA

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Was tun gegen ständige Lärmbelästigung in der Straße durch Lokal
Hallo, was kann man dagegen unternehmen wenn jedes Wochenende eine große Afterwork Studenten Party in dem Tanzlokal nebenan stattfindet. Es findet jedes mal eine massive Ruhestörung vor. Es geht meistens von 23:00 bis 03:00 Morgens. Unsere Lebensqualität ist momentan arg eingeschränkt. Wir wussten schon als wir hierher gezogen sind das es ab und zu etwas lauter sein kann. Aber das es jetzt solche extremen Ausmaße nimmt konnten wir nicht ahnen. Bei der Polizei ist dieses Party/Lokal wegen Ruhestörung bekannt. Nur leider unternimmt niemand etwas dagegen. Wir wohnen jetzt 5 Jahre in der Wohnung neben dem Lokal. Aber wir sind jetzt am überlegen deshalb nächstes Jahr wenn es finanziell möglich ist umzuziehen. Was kann man solange tun? Fenster im Sommer geschlossen halten ist unzumutbar. Beschweren beim Lokal Besitzer sowie bei der örtlichen Stadt die sowas genehmigt bringt auch nichts. Wenn es heißt war um wir dort hin gezogen sind, leider ist Heilbronn momentan eine reine Studentenstadt , das heißt als wir hierher gezogen sind waren damals nicht viele für uns preiswerte Wohnungen verfügbar, außerdem wurden damals schon sehr viele Wohnung nur an Studenten vermietet. Das heißt , uns ist nichts anderes übrig geblieben die günstigste Wohnung zu nehmen. Wie oben beschrieben hatten wir kein Problem damit das ab und an eine Veranstaltung stattfindet. Nur , es findet jetzt jedes Wochenende etwas sehr lautstarkes statt.
Ionisiertes Wasser oder Osmosewasser ?
Klar
Liebe Sternchen Community. Vor kurzem war ich bei einem Arzt und er hatte Azidose bzw. eine latente Übersäuerung festgestellt. Daraufhin habe ich viel recherchiert und einige Bücher gelesen. Erst bin ich auf die basische Ernährung gestoßen, die sehr effektiv sein soll, allerdings auch schwierig immer im Alltag zu praktizieren ist. Dann habe ich zufällig einen guten Bericht über ionisiertes Wasser bzw. basisches Wasser gefunden und mir auch ein Buch gekauft, "trink dich basisch" und "jungbrunnenwasser" da wird sehr positiv davon gesprochen. Insbesondere soll es auch das stärkste Antioxidanz sein mit Wasserstoff. Außerdem soll es den Körper basischer und Wiederstandsfähiger machen. Darmmileu und Blutmileu werden günstig beinflusst, heißt es. Sogar Haarausfall soll verhindert werden, weil die Hauptursache davon ist wohl Mineralienmangel, wegen Übersäuerung (pH Wert im Blut und Körper), weniger wegen der Genetik. Und noch einige weitere Vorteile hat es wohl, wie Obst und Gemüse wieder zu erfrischen. Und der Kaffee und Tee schmeckt wohl besser. Und noch einiges mehr.. Stimmt das? Allerdings habe ich "ionisiertes Wasser" gegoogled und bin auf einige Berichte gestoßen, die negativ davon sprechen. Meistens scheinen es Umkehrosmose Wasser Verkäufer zu sein, die so schlecht davon schreiben. Ich habe mal gehört Umkehrosmosewasser ist schädlich, weil es die Osteoporose verstärkt. Einige nennen es auch Osteoporosewasser, weil es wie destilliertes Wasser keine Mineralien mehr hat und deshalb Mineralien aus dem Körper zieht. Also ist es bestimmt nicht gut Osmosewasser zu trinken. Ich würde gerne mal ionisiertes Wasser probieren. Naja, aber hat jetzt jemand echte Erfahrung damit gemacht? Hat wer so einen "Wasserionisierer" zu Hause? Welches Wasser trinkt Ihr? Würde mich interessieren, weil die schon recht teuer sind. Aber vielleicht kaufe ich mir einen mit Ratenzahlung, wenn ich mir sicher bin. Im Moment braucht es etwas Aufklärung... Bitte nur seriöse Kommentare. Liebe Grüße KLAR

Partner-Tools