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Weniger Herzinfarkte, mehr Krebserkrankungen

Das Statistische Bundesamt hat ermittelt, woran die Deutschen im Jahr 2011 starben. Die häufigste Todesursache bleiben Herz-/Kreislauferkrankungen - immer häufiger ist es aber Krebs.

  Dei meisten Deutschen starben 2011 an Herz-/Kreislauferkranungen

Dei meisten Deutschen starben 2011 an Herz-/Kreislauferkranungen

Die wohl dunkelste Statistik Deutschlands: Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden veröffentlichte ihre Ergebnisse zu den häufigsten Todesursachen in 2011. Insgesamt 852.328 Menschen starben im vergangenen Jahr, 407.628 von ihnen Männer und 444.700 Frauen. Damit sank die Zahl der Todesfälle gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,7 Prozent.

Die häufigste Todesursache der Deutschen bleiben deutlich die Herz-/Kreislauferkrankungen. Bei 40,2 Prozent aller Verstorbenen führten diese zum Tod. Die Krankheitsgruppe, zu der unter anderem Herzinfarkte gehören, betrifft fast ausschließlich ältere Personen. 92 Prozent der an diesen Erkrankungen gestorbenen waren über 65 Jahre alt.

"Herzinfarkt" stand auf 55.286 Totenscheinen - darunter waren mehr als die Hälfte (55,6 Prozent) Männer. Vor allem Therapien gegen hohes Cholesterin und Rückgänge beim Rauchen hätten die Zahl der Herzinfarkte in den vergangenen zehn Jahren deutlich gesenkt, sagte Kardiologe Prof. Christian Hamm aus dem hessischen Bad Nauheim. Die Infarkt-Sterblichkeit habe in diesem Zeitraum sogar halbiert werden können.

Selbstmord ist unnatürlichste Todesursache Nummer eins

26 Prozent aller verstorbenen Deutschen erlagen im Jahr 2011 ihrem Krebsleiden. 119.755 davon waren Männer und 101.836 Frauen. Der Anteil von Krebs an den Todesursachen stieg binnen Jahresfrist um 0,5 Prozentpunkte. Häufigste Krebsarten waren bei beiden Geschlechtern Erkrankungen der Verdauungsorgane, bei Männern gefolgt von Tumoren der Atmungsorgane. Häufigste Einzeldiagnose bei den Krebserkrankungen der Frauen war Brustkrebs.

Es gab 2011 32.988 Todesfälle, die nicht auf eine natürliche Ursache zurückgehen. Das sind 3,9 Prozent. Rund ein Drittel von ihnen wählte den Freitod. Von diesen 10.144 Selbstmördern sind 75 Prozent Männer. Die Anzahl der Selbstmorde stieg zudem um 123. Zum Vergleich: Im Straßenverkehr kamen 4009 Menschen um.

Zugleich sind mehr Menschen (plus 243) an den Folgen eines Sturzes gestorben. Bei 9.722 Menschen war dies die Ursache ihres Todes. Diese Zahl hat in den vergangenen zehn Jahren laut Statistik um 35,8 Prozent zugenommen. Etwas öfter betroffen waren ältere Frauen.

ger/awö/DPA/DPA

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