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In einem vom Bundesgesundheitsministerium geförderten Projekt will das Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf (UKE) einige noch ungelöste Fragen zur EHEC-Infektionswelle vom Sommer dieses Jahres erforschen.
Viele Ehec-Infizierte kommen aus Hamburg. Eine Reportage aus dem besonders belasteten Universitätsklinikum Eppendorf.
Auf der Intensivstation des Hamburger Universitätsklinikums herrscht seit Wochen Hochbetrieb, und ein Ende ist nicht in Sicht: Rund drei Wochen nach dem Ausbruch der Ehec-Infektionen starben in Deutschland mehr als ein Dutzend Menschen, Hunderte sind infiziert und kämpfen gegen das gefährliche HU-Syndrom.
Ob RKI, BfR, DGfN oder BMLV - im Behörden- und Institutswirrwarr rund um die Ehec-Epidemie verliert der Laie leicht den Überblick. stern.de erklärt, wer wofür zuständig ist.
Ein bestimmtes Areal im Gehirn steuert die Kopfschmerz-Attacken. Das fanden Hamburger Neurologen in einer Studie heraus. Sie hoffen nun auf noch bessere Therapien, mit denen sich die Migräne zielgerichteter behandeln lässt.
Die Welle gefährlicher Ehec-Infektionen geht wohl doch nicht auf spanische Gurken zurück. Forscher fanden keine Übereinstimmung mit dem Erreger aus Stuhlproben. Die Suche geht damit von vorne los.
Die Ehec-Epidemie hat ihr 14. Todesopfer gefordert: In Rendsburg ist ein 75-Jähriger an den Folgen der Infektion verstorben. Er ist erst der zweite Mann unter den Opfern.
In einem EU-Gutachten gehen Experten davon aus, dass die Zahl der Ehec-Infektionen ansteigt. Die Infektionsquelle des gefährlichen Darmkeims ist noch aktiv. Weitere Todesfälle werden befürchtet.
Nur zögerlich haben in den meisten deutschen Bundesländern die Impfungen gegen die Schweinegrippe begonnen. Auch im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf haben sich einige Mitarbeiter gegen H1N1 immunisieren lassen. stern.de hat sich vor Ort umgesehen.
Noch ist es nur ein Verdacht auf Schweinegrippe, doch die Ärzte bezeichnen ihn als "hochgradig": Der "Financial Times Deutschland" zufolge wurde bei einer Hamburgerin ein Grippevirus vom Typ H1N1 nachgewiesen. Zu diesem Typ gehört zwar auch eine gewöhnliche Grippeart, doch daran scheinen die Ärzte nicht zu glauben. Derweil melden die Behörden in New York, dass womöglich Hunderte Kinder infiziert seien.
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