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29. September 2009, 14:06 Uhr

Britisches Mädchen stirbt nach HPV-Impfung

In England ist ein 14-jähriges Mädchen nach einer Impfung gegen HP-Viren, die Gebärmutterhalskrebs auslösen können, gestorben. Eine Obduktion sollte klären, ob die Impfung für den Tod verantwortlich war.

HPV, humane papillomaviren, gebärmutterhalskrebs

In Großbritanninen wurden bisher mehr als eine Million junge Frauen gegen HPV geimpft© Diether Endlicher/AP

Eine 14-jährige Britin ist gestorben, nachdem sie gegen humane Papilloma-Viren (HPV) geimpft wurde. Die Jugendliche hatte an einem nationalen Impfprogramm teilgenommen und kam am Montag kurz nach der Impfung um. Die Gesundheitsbehörde NHS kündigte am Dienstag eine genaue Untersuchung des Falls an. "Es kann kein Zusammenhang zwischen dem Tod und der Impfung hergestellt werden, solange nicht alle Faktoren bekannt sind", hieß es.

Mehrere andere Mädchen der Schule in Coventry sollen sich nach der Impfung ebenfalls unwohl gefühlt haben. Bisher wurden mehr als eine Million junge Frauen in Großbritannien gegen HP-Viren geimpft, die durch Geschlechtsverkehr übertragen werden und Gebärmutterhalskrebs verursachen können. Das Impfprogramm, bei dem der Impfstoff Cervarix des Pharmakonzerns GlaxoSmithKline verwendet wird, begann im September 2008.

Die Impfung ist in Deutschland für Mädchen im Alter von 12 bis 17 Jahren vorgesehen. Plötzliche ungeklärte Todesfälle kämen in jeder Altersgruppe vor, hatte das Paul-Ehrlich-Institut in Langen bei Frankfurt bereits früher erläutert. Demnach waren im Jahr 2006 nach der amtlichen Statistik 22 von 2,3 Millionen Frauen im Alter zwischen 15 und 20 Jahren gestorben, ohne dass sich eine Ursache ermitteln ließ. Bei der Impfung eines großen Teils dieser Bevölkerung sei daher schon rein zufällig mit derartigen Todesfällen zu rechnen, die sich kurz nach einer Impfung ereignen.

DPA
 
 
KOMMENTARE (5 von 5)
 
kepe (29.09.2009, 22:34 Uhr)
Die Quote
an diesem Virus zu erkranken liegt bei einem Verhältnis von unter 1%. Die Todesrate ist noch niedriger. Es stehen weiterhin noch andere Viren im Verdacht Gebärmutterhalskrebs auszulösen, so dass eine vollkommene Vermeidung nicht garantiert werden kann. Trotzdem wurde dieser Impfstoff im Jahr 2007 zum zweitmeistverkauften Medikament in der BRD. Bayerbienengift hat meine volle Zustimmung. - Leider.

undjetztnochder (29.09.2009, 16:07 Uhr)
Genaue Analyse
Die Todesfälle - jeder einzelne ist eine Tragödie - müssen nun genaustens analysiert werden. In der Altersgruppe stirbt kaum jemand "einfach so". Andererseits muss auch nicht zwingend ein kausaler Zusammenhang zur Impfung bestehen, selbst wenn jemand wenige Stunden nach einer Impfung stirbt - dafür gibt es leider zu viele Möglichkeiten, aus dem Leben zu scheiden. Aber selbst wenn die Impfung ursächlich war: dann muss immer noch das Risiko der Impfung gegen das Risiko einer Nichtimpfung abgewogen werden und dann bestimmt werden, welches Verhalten das günstigste ist. Diese Abwägung macht in Deutschland die STIKO, und weil es immer mal wieder neuer Vorkommnisse und neue Erkenntnisse gibt und diese unabhängige Kommission ihre Arbeit sehr ernst nimmt, ändern sich deren Empfehlungen auch hin und wieder.
tobix (29.09.2009, 15:51 Uhr)
@bayerbienengift
Wissen Sie tatsächlich, ob es Zufall oder tatsächlich einen Zusammenhang gibt? 22 Tote bei 2,3 Millionen Geimpften ist weitab eines Beweises. Da sind wahrscheinlich schon genausoviele davon im Straßenverkehr verstorben.
butcher99 (29.09.2009, 15:26 Uhr)
@bayerbienengift
Du bist da zu nachsichtig. Die Pharma Lobby ist nicht einfach gestrickt, das ist menschenverachtend und verbrecherisch. Und da sprechen wir von der Gier der Bankmanager.
bayerbienengift (29.09.2009, 14:52 Uhr)
es kann kein Zusammenhang mit der Impfung
bestehen, da er nicht 100%-ig nachgewiesen werden kann. Somit bleibt die Impfung also 100%-ig sicher. Und noch sicherer ist übrigens die Schweinegerippeimpfung. Da kann rein gar nichts passieren. So einfach sind Pharma-Wissenschaft und die Impfstatistik gestrickt, wenn es um Milliardenprofite geht.
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