Stachel im Fleisch der Pharmaindustrie

14. März 2008, 13:21 Uhr

Die Initiative "Mein Essen zahl' ich selbst" wendet sich gegen den Einfluss der Pharmakonzerne auf Ärzte. Arne Schäffler erzählt im stern.de-Interview, was das Wartezimmer über die Einstellung eines Arztes verrät und wieso Mezis-Mitglieder kein Problem mit dem Arzneimittelbudget haben.

Mezis, Pharmaindustrie, Ärzte, Pharmavertreter

Bei sogenannten Anwendungsbeobachtungen bekommt der Arzt von einem Konzern Geld für jeden Patienten, der ein Präparat nimmt. Mezis-Ärzte lehnen dies ab©

Eigentlich sollte es sebstverständlich sein, dass Ärzte unbestechlich sind. Doch Pharmakonzerne arbeiten systematisch daran, das Vertrauen der Ärzte zu gewinnen - und so dafür zu sorgen, dass ihre Medikamente möglichst oft verschrieben werden. So sind die meisten Fortbildungen für Ärzte von der Industrie finanziert. Und bei jedem niedergelassenen Arzt stehen Tag für Tag mehrere Pharmavertreter in der Praxis. Die Ärzte-Initiative "Mein Essen zahl' ich selbst", kurz: Mezis, wendet sich gegen diese alltägliche Einflussnahme. Mezis steht, so schreiben es die Ärzte auf ihrer Webseite, allen Ärztinnen und Ärzten offen, die ihre Verschreibungen ausschließlich am Wohl ihrer Patientinnen und Patienten ausrichten wollen. stern.de sprach mit Arne Schäffler, der die Initiative mitgegründet hat.

Herr Schäffler, kann ein Patient herausfinden, wie stark sich sein Arzt von der Pharmaindustrie beeinflussen lässt?

Generell ist es für Patienten leider schwer abzuschätzen, doch es gibt Indizien. Punkt 1: das Wartezimmer. Wenn es mit Prospekten, Broschüren und Gratis-Gesundheitszeitschriften gefüllt ist, spricht das nicht für den Arzt. Kritisch ist auch, wenn der Arzt Igel-Leistungen empfiehlt, die mit Hersteller-Interessen verknüpft sind. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Arzt inhalierbares Insulin empfiehlt, welches nicht erstattungsfähig ist. Oder wenn ein Arzt - von sich aus, nicht auf Wunsch des Patienten - ein Medikament gegen Impotenz empfiehlt.

Und wenn der Arzt ein Medikament verschreibt…

… fragen Sie nach, ob es ein bewährtes Mittel ist - also mindestens fünf Jahre im Einsatz ist. Falls es sich um ein neues Mittel handelt, lassen Sie sich erklären, wo der therapeutische Vorteil dieses Medikaments liegt. Und: Fragen Sie Ihren Arzt, ob er Anwendungsbeobachtungen durchführt. Verneint er dies, ist das ein gutes Zeichen. Denn Anwendungsbeobachtungen sind nichts anderes als finanziell geförderte Verschreibungen. Sie bringen, so wie sie derzeit laufen, keinen medizinischen Erkenntnisfortschritt.

Was ist, wenn der Arzt ein Medikament direkt aus seinem Schrank holt?

Die "Ärztemuster" sind ein heikler Punkt. Manche Privatpatienten erwarten geradezu, ein Medikament umsonst zu bekommen. Zudem gibt es ja Patienten, von denen der Arzt weiß, dass Ihnen schon die paar Euro Zuzahlung in der Apotheke wehtun. Aber: Der Arzt bekommt diese Muster ja nicht geschenkt, weil er ein so netter Kerl ist! Sondern weil sein Verschreibungsverhalten beeinflusst werden soll. Bei vielen Mustern handelt es sich um Medikamente, die der Arzt sonst nicht verschreibt und vielleicht gar nicht richtig kennt. Der Patient, der sie nimmt, ist damit in gewisser Weise das Versuchskaninchen.

Wie stark ist der Einfluss der Pharmaindustrie auf niedergelassene Ärzte?

Die Pharmahersteller finanzieren die meisten Weiterbildungskongresse für Ärzte. Viele Fachzeitschriften für Mediziner sind anzeigenfinanziert - und damit nicht unabhängig von den Herstellern. Dazu kommen die Pharmareferenten, die niedergelassene Ärzte besuchen. Wenn ein Arzt den Zustrom von Pharmareferenten in seine Praxis nicht steuert, kommen zwei bis vier pro Tag, die jeweils fünf bis zehn Minuten fordern.

Warum schenken die Ärzte diesen Referenten so viel Zeit?

Studien haben ergeben, dass die Mehrheit der Ärzte den Zeitaufwand für die Menge an Informationen, die sie vom Außendienstler erhalten, als angemessen empfinden. Problematisch ist dabei nicht nur, dass Pharmareferenten nicht objektiv über Medikamente berichten. Nein, sie werden dazu trainiert, eine Beziehung mit dem Arzt aufzubauen. Gelingt dies, sind die Medikamente nur noch das "Mitbringsel" und werden überhaupt nicht mehr hinterfragt. Also fragen sie nach Hobbys, Reisezielen, suchen gemeinsame Themen - die auch medizinische sein können - oder hören dem Arzt einfach nur zu. Das ist besonders willkommen, denn Ärzte müssen den gesamten Tag ihren Patienten zuhören, die Pharmareferenten aber hören ihnen zu. Die Strategie funktioniert. Den meisten Ärzten ist nicht bewusst, wie sehr das Vertrauen, das sie Pharmareferenten schenken, ihr Verhalten beeinflusst.

Lässt sich dieser Einfluss beziffern?

Es gibt Untersuchungen, denen zufolge Ärzte, die keine Pharmareferenten in ihrer Praxis empfangen, wertmäßig 20 Prozent weniger Medikamente verordnen. Von den Ärzten, die bei Mezis mitmachen, schafft es jeder, mit dem Arzneimittelbudget auszukommen. Das ist eine deutliche Botschaft: Ärzte, die keine Pharmavertreter empfangen, verordnen wirtschaftlicher und kommen mit den gesetzten Vorgaben von den Kassen aus.

Die Mezis haben bislang 70 Mitglieder. Das sind nicht gerade viel…

Allein die Tatsache, dass es Mezis seit einem Jahr gibt, hat im Bewusstsein vieler Ärzte etwas bewirkt. Wir zeigen, dass es anders geht, dass man der Pharmaindustrie nicht ständig die Tür öffnen und Geschenke annehmen muss. Die Mezis müssen keine Massenveranstaltung sein. Es reicht, wenn wir der Stachel im Fleisch der Pharmaindustrie sind.

Verändert sich für die Mezis-Mitglieder eigentlich der Praxisalltag?

Die beteiligten Kollegen sagen alle, sie hätten mehr Zeit für ihre Patienten, und mehr Ruhe bei der Arbeit. Sie schätzen es, selbst zu entscheiden, in welchem Themenfeld sie sich fortbilden. Denn die Pharmaindustrie setzt auf ihren Kongressen ja bewusst eigene Themen. Übergewicht etwa. Übergewicht ist natürlich relevant. Doch auf der Fortbildung geht dann in erster Linie um Cholesterinsenker und ähnliche Medikamente, und nicht um Sport oder mehr Bewegung. Natürlich kostet es Geld, sich unabhängig fortzubilden. Aber das ist in anderen Branchen ja auch so! Warum sollen Ärzte nicht ein paar Hundert Euro im Jahr für Fachmagazine ausgeben, die nicht werbefinanziert sind?

Eines ist jedenfalls klar: Die Patienten sind begeistert, wenn "ihr" Haus- oder Facharzt zu Mezis gestoßen ist und sie im Wartezimmer unser Plakat sehen, wo drauf steht, dass ihre Praxis keine Pharmavertreter mehr empfängt und sich nicht mehr beschenken lässt. Das Vertrauen in den Arzt steigt signifikant.

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KOMMENTARE (10 von 18)
 
Guldsmed (17.03.2008, 19:42 Uhr)
Verhaltenskodex
Ich arbeite nun schon seit zwei Jahren als Pharmareferentin. Mein Arbeitgeber hat einen Verhaltenskodex, der mir erlaubt, "Geschenke" im Wert von maximal 5 Euro pro Praxis abzugeben. Dabei handelt es sich um Kugelschreiber, Desinfektionsspray oder Taschentücher. Und die dienen eher dazu, die eh schon gestreßten Arzthelferinnen etwas für den Zeitaufwand zu entschädigen, den wir in Anspruch nehmen.
Jeden Arzt, der "mein" Präparat verschreibt, weil ich ihm 10 Kullis geschenkt habe, würde ich sowohl aus Sicht des Pharmareferenten als auch des Patienten als inkompetent bezeichnen. Jeder Arzt hat die Möglichkeit, sich über das Internet oder die Fachliteratur ausführlich zu erkundigen. Die Frage ist nur, ob ein Arzt überhaupt die Zeit dafür findet. Pharmareferenten informieren den Arzt also, wenn natürlich auch einseitig, über Innovationen auf dem Pharmamarkt, über die der Arzt ansonsten nicht oder unzureichend Bescheid wüßte.
chb74 (17.03.2008, 14:52 Uhr)
@aretana
"die patienten werden doch durch die pharmaindustrie regelrecht abgezockt. oder wie kann es sonst möglich sein, dass die gleichen medikamente im ausland trotz weitaus höherer transportkosten um die hälfte preiswerter sind?"
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Im Ausland handelt es sich aber oft um die gleichen Pharmaunternehmen, insofern ist Ihre Argumentation unlogisch. Autos kosten auch nicht überall das Gleiche, weil eben auf die Möglichkeiten der lokalen Märkte Rücksicht genommen wird. Das originale Aspirin(R) von Bayer wird z.B. für den gesamten EU-Markt in Bitterfeld in derselben Anlage gefertigt und konfektioniert.
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Hinzu kommen die Mehrwertsteuerdifferenzen, die z.T beträchtlich sind: bei uns 19%, in vielen Nachbarländern nur ca. 5-7% oder sogar 0% auf Arzneimittel!
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Es ist eben alles nicht immer so einfach wie es scheint. Aus US-amerikanischer Sicht ist Deutschland übrigens ein "Billigland": diverse Großkonzerne haben bei der Bundesregierung anlässlich einer der vielen Gesundheitsreformen interveniert und angedroht, wenn die erzielbaren Preise weiter gedrückt würden zöge man sich zurück, da auf dem US-Markt viel mehr zu verdienen ist. Es genügt eben nicht, als Beispiel für vermeintlich so niedrige Preise immer nur ein (auch noch falsch verglichenes) populäres Beispiel heranzuziehen.
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chb74 (17.03.2008, 14:09 Uhr)
@LooR
"Gegen die Luftfeuchtigkeit ... standartmässig ein Wattebauch in diesen Gläsern,"
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Was soll denn ein Wattebau(s)ch gegen die Luftfeuchtigkeit ausrichten? Ob die Feuchtigkeit nun im Glas oder im Wattebausch hängt: die Hydrolyse wird dadurch nicht gestoppt, weil ein dynamischer Austausch stattfindet.
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"selbst nach einem Jahr waren die von ihnen beschriebene Reaktion nicht zu bemerken."
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Ich habe in den USA mal aus Jux einer 1000er-Dose "Aspirine 325 mg" (also so ein unter kriegsbedingt geraubtem Markennamen vertriebenes Lizenzzeug, das hiesigen Generika entspricht) für $ 5,99 gekauft. Nach wenigen Monaten stank es aus der Flasche, lange vor offiziellem Ablauf der Haltbarkeit. Die Flasche habe ich immer zur Belustigung meiner Studenten herumgereicht, wenn wir uns über Qualität bei festen Darreichungsformen unterhalten haben. Sie diskutieren mir die Hydrolysereaktion nicht weg - ich bin was das angeht "vom Fach", Sie auch?
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"Wem das aber nicht reichen sollte, einfach das Aspiringlass im Kühlschrank lagern und/oder mit Handelsüblichem Mehl auffüllen."
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Sie bestätigen damit nur: ein Billigprodukt. Ein deutsches ASS-Generikum, das Ihrem Zeug entspricht, ist nicht viel teurer und trotzdem qualitativ hochwertig einzelverblistert, so dass die Zersetzungsreaktion sehr, sehr lange ausbleibt. Sie haben ja kein Asprin(R) gekauft, sondern sowas wie ASS ratiopharm, ASS Al, etc. pp. Deswegen stimmt Ihre Rechnung...
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"Im übrigen müsten bei 4.04 Euro gerade mal ca. 20 Tabletten in Ordnung sein um trotzdem günstiger als die Standartpackung zu sein."
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...auch nicht: 100 Tabletten ASS 100 von Al kosten heute im Verkauf(!) 2,87 EUR und sind einzelverblistert.
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Wenn Sie sich mal mit dem Unterschied zwischen Aspirin und den Generika auseinandersetzen, werden Sie schon einige Unterschiede feststellen. ASS 100 TAH ist nunmal nicht dasselbe wie Aspirin 100 protect, nur der Wirkstoff ist chemisch identisch. Bei einer Tablette spielen aber noch mehr Faktoren hinein.
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Ihr "Standart" ist übrigens der "Standard" - eine Standarte ist was anderes... ;-)
Leser46 (17.03.2008, 12:20 Uhr)
Ausland
Bin selber Allgemeinmediziner, arbeite aber seit Jahren in Schweden. Hier gibt es eine Ethik Kommission, die alle Kontakte zwischen Arzt und Industrie kontrolliert und dann ihr OK gibt. Fortbildungsveranstaltungen duerfen z.B höchsten zu 50% von der Industrie finanziert werden, der eingeplante Reklame Vortrag des Sponsers ist zeitlich begrenzt und ausgewiesen. Randprogramm ist verboten. Jeder Kontakt mit Pharmareferenten muss vom Chef genehmigt und dokumentiert werden. Ich halte das alles fuer ein gute Lösung.
Das Beispiel mit Reisen jedes zweites Wochenende und fetten Geldprämien kommt mir uebertrieben vor. Habe auch in Deutschland gearbeitet und ausser Kugelschreibern oder China-Plastik Muell nie etwas geschenkt bekommen.
wintersaint (17.03.2008, 10:12 Uhr)
Endlich
Diese Zustände bestehen jetzt schon eine ganze Weile. Ich kenner selbst Beispiele aus meinem Bekanntenkreis wo das so ist. Ständige Kurzreisen auf Pharmaherstellerkosten. Beste Hotels, viel Drumherum um die "Fortbildung". Und Werbegeschenke gibt es auch reichlich und in einer Qualität die man als Durchschnittsmensch schon lang nicht mehr gesehen hat. Edle Stifte und Laserpointer etc. Meine letzte Ärztin war genau so eine. Jeden neuen Mist verschrieben ohne zu schauen wie gut das Zeug wirklich ist und ob es verträglich ist. Da sie keinen Bluttest gemacht hat, auch nachdem die Beschwerden extrem schlimm wurden, hätte sie mich fast vergiftet. Der ganze Spaß endete dann im Krankenhaus. Es handelte sich übrigens um ein Produkt von AstraZeneca, von dem sie übrigens immer reichlich Muster hatte. Aber ein Einzelfall sagt natürlich nicht wirklich viel aus. Trotzdem finde ich es wirklich gut, dass es Menschen gibt, die sich weigern ihre Integrität für ein paar Kugelschreiber und nen Hunderter im Monat aufzugeben! Wird Zeit dass sich solche anständigen Praktiken durchsetzen.
McWhite (17.03.2008, 08:48 Uhr)
Weiterbildung
hört sich so nach Arbeit an...
In meiner Verwandschaft gibt es einen Arzt mit eigenr Praxis. Die "Weiterbildungen" finden in Garmisch-Partenkirchen statt - inklusive einem kostenlosen Tagesskipass für die Zugspitze. Wer dort schon einmal war, weiss was die kostet. Die Teilnahme an den Vorträgen ist sowieso freiwillig. Jedes zweite Wochenende geht mein Verwandter auf Kurzreise (äh Weiterbildung ;-). Wer möchte nicht gern zwei Tage in ein schönes Hotel irgendeiner deutschen Stadt mit freier Unterkunft und Verpflegung verbringen?
LooR (17.03.2008, 06:27 Uhr)
@chb74
Gegen die Luftfeuchtigkeit befindet sich jedoch standartmässig ein Wattebauch in diesen Gläsern, selbst nach einem Jahr waren die von ihnen beschriebene Reaktion nicht zu bemerken. Wem das aber nicht reichen sollte, einfach das Aspiringlass im Kühlschrank lagern und/oder mit Handelsüblichem Mehl auffüllen. Im übrigen müsten bei 4.04 Euro gerade mal ca. 20 Tabletten in Ordnung sein um trotzdem günstiger als die Standartpackung zu sein.
aretana (17.03.2008, 01:02 Uhr)
abzocke
die patienten werden doch durch die pharmaindustrie regelrecht abgezockt. oder wie kann es sonst möglich sein, dass die gleichen medikamente im ausland trotz weitaus höherer transportkosten um die hälfte preiswerter sind?
vielleicht, weil weniger kongresse stattfinden? und auch weniger geschenke verteilt werden?
techen (16.03.2008, 22:31 Uhr)
Unterste Schublade
Davon abgesehen, dass dieser Artikel von -wohlmeinend und nett gesagt- nicht- und Halbwissen strotzt: Welcher Verein mit immerhin siebzig Mitgliederm schafft es schon auf die Titelseite von Stern online? Und kann dort wegen des ja unabsehbaren Erfahrungsreichtums per Deklaration behaupten, seine Plakate im Wartezimmer würden sich immer, immer immer positiv auswirken?
Wieviele Patienten haben denn die 70 Mitglieder befragt? Und, man wagt es fast nicht meht zu fragen: Wurde das vor Veröffentlichung journalistisch in irgendeiner Weise überprüft?
Ein neues Armutszeugnis für fast-desinformation-und für den Stern.
chb74 (16.03.2008, 19:41 Uhr)
@Mannebacher
"Jeder halbwegs gebildete Mensch weiss dass es sich bei Apririn um Acetysalicylsäure handelt. ....diese Tabletten in 100mg Dosen anbot abgefüllt in Gläsern á 1000 Stck., ... was mich ein Glas á 1000 Tabletten im Einkauf kosteten?"
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Jeder "halbwegs gebildete" Mensch weiss auch, dass sich Acetylsalicylsäure unter Einfluß der Luftfeuchtigkeit in die bei direkter Einnahme nicht besonders gut verträgliche Salicylsäure und die penetrant stinkende Essigsäure zersetzt. Das ist bei einem 1000er-Glas,das immer wieder geöffnet wird, schon nach wenigen Wochen deutlich zu riechen. Sie haben also ein qualitativ minderwertiges Produkt eingekauft und freuen sich jetzt wie Oskar, dass Sie dafür weniger bezahlt haben. Der Hersteller wiederum freute sich, dass er nicht den teuren Verblisterungsschritt durchführen muss und Ihnen das Zeug einfach quasi als sog. "Bulkware" in die Hand drücken durfte.
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Wenn Sie die "Praktiken der Pharmaindustrie" anprangern wollen ist das wirklich das blödeste und irrelevanteste Beispiel das Sie überhaupt nur finden konnten. ;-)
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