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Unterbewusstsein

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Unterbewusstsein
Unterbewusstsein
Kratzen entlarvt den Gestressten

Wenn sich der Kollege im Büro plötzlich am Kopf kratzt, bedeutet das nicht unbedingt, dass er gerade scharf nachdenkt. Mit dieser unbewussten Bewegung, die auch bei gestressten Tieren beobachtet wird, könnte er versuchen, Zeit zu gewinnen.

Unterbewusstsein
Unterbewusstsein
Wie Emotionen manipuliert werden

Wer sich bei einem Horrorfilm gruselt, weiß genau wieso: Die Bilder sind einfach zu furchterregend. Niederländische Wissenschaftler konnten nun zeigen, dass Bilder auch Gefühle wecken, wenn man sie nicht bewusst wahrnimmt.

Kultur
Kultur
Brian Eno hat keine Lust auf Vergangenheit

Wer in den 1990er Jahren und darüber hinaus einen Computer hatte, für den war Brian Eno der tägliche Begleiter. Er schrieb die Melodie für das Microsoft Betriebssystem Windows 95, von der Millionen Menschen über Jahre allmorgendlich im Büro begrüßt wurden.

TV-Kritik zum Saarland-
TV-Kritik zum Saarland-"Tatort"
Mann trägt Shorts

Trotz der bisweilen absurden Handlung: Devid Striesows Debüt im Saarland-"Tatort" macht Lust auf mehr. Denn sein Jens Stellbrink ist einer der schrägsten Vögel unter den TV-Kommissaren.

Tabakentwöhnung
Tabakentwöhnung
Wege aus der Sucht

Tabakentwöhnungsprogramme - ein sperriges Wort für ein großes Ziel: Weg von der Zigarette. stern.de gibt einen Überblick über die Methoden.

Schlaf-Forschung
Schlaf-Forschung
Warum wir nachts nicht aus dem Bett fallen

Wir wälzen uns im Schlaf hin und her, wir träumen wild, einige Menschen reden sogar. Aus dem Bett fallen wir aber nicht: Neurologen wissen nun, warum.

Reiseziel Südafrika
Reiseziel Südafrika
Am schönsten Ende der Welt

Was für ein Land: 3000 Kilometer Küste, neun Provinzen und elf Amtssprachen. Südafrika, die Regenbogennation, beeindruckt mit seinen Kontrasten sofort jeden Besucher - auch mich.

Abgewatscht - der satirische Wochenrückblick
Abgewatscht - der satirische Wochenrückblick
Arnie und die Verführung von Weichspüler

Er steht auf Frauen, die ihm die Wäsche machen: Arnold Schwarzenegger hat seine Haushälterin beglückt und einen Mini-Arnie gezeugt. Auch Carla Bruni bekommt Nachwuchs. Wann war Arnie eigentlich zuletzt in Paris?

Zukunftsvision
Zukunftsvision
Auf dem Weg zum digitalen Klon

Die Leistung von Computern und Smartphones steigt rasant, die Datenwolke lässt sich von überall anzapfen, die Datenmengen, die über uns gesammelt werden, sind unüberschaubar. Was entsteht, wenn man das alles zusammenfügt? Ein digitaler Klon von uns.

Kunst-Tanz-Werk
Blog "Kunst-Tanz-Werk"
Ach, Afrika...Teil 12

Bisweilen kann man in Deutsch-Südwest echt vergessen, dass man sich auf afrikanischem Boden befindet. Schwarzwälder Kirschtorte, Karnevals-Umzüge, Café Carstens mit Zitronenröllchen und der erz-konservative Lions-Club und die Richard-Wagner-Vereinigung schaffen es, dass man sich gänzlich „unschwarz“ in einem Land bewegt, in dem lediglich 5 % gepflegte Mozzarella-Blässe haben. Ganz zufällig sind dann also die restlichen 95% eindeutiger Beweis dafür, wo man sich gerade aufhält, keine Frage, aber es gibt dann doch immer mal wieder so kleine, absonderliche Vorkommnisse, die einem zeigen, dass hier nicht nur die Uhren anders ticken, sondern auch die Leute. So sitze ich im besagten Café Carstens in Otjiwarongo über einer schönen heissen frisch per Hand gebrühten Tasse feinsten Bohnenkaffees und zutzle sinnierend an meiner Erdbeer-Quark-Sahne-Schnitte herum, als sich die gewölbte Schnauze eines Mercedes LK 1624-LKW´s langsam in mein Blickfeld schiebt. Namibia-typisch zeichnet sich das Fahrzeug eher durch Rudimente in Sachen Lackierung aus, denn durch echte Farbpräsenz. Was aber das Bemerkenswerte war, befand sich auf der offenen Ladefläche des prähistorisch anmutenden Transportvehikels. Dort standen nämlich, die Köpfe mit Kartoffelsäcken verhüllt, zwei Giraffen, orientierungsloser als sonst die Köpfe hin und her drehend. Die kleine „Horde“ in Blaumänner gehüllte und wild diskutierende Farmarbeiter, denen der Schweiß in haselnussgroßen Tropfen auf der maximalpigmentierten Stirn glänzen, fehlt natürlich nicht. Genauso wie der in Shorts und Kniestrümpfen gesteckte halslose Einwanderer-Nachkömmling, dessen Nordseeküstenherkunft die rotblonde Gauleiter-Frisur und der obligatorische Schenkelbesen unter der Nase deutlich demonstrieren. Richtig spannend wurde es, als das „Gespann“ die Telegraphenleitung erreichte, die die Kreuzung überspannte. Irgendwie hatten die Konstrukteure wohl nicht bedacht, dass Giraffen auf LKW-Ladeflächen die 6 Meter-Marke ankratzen. Sergej Bubka lächelt über diese Höhe, die „Kamelperd-Transporteure“ stellte es bei jeder Leitung vor das gleiche Prozedere. Bis kurz vor die Leitung fahren. Mit den improvisierten Halftern aus allerlei Strickresten die Köpfe bzw. Hälse der Giraffen schrankenartig nach unten ziehen, drunter durch fahren, Köpfe wieder hoch lassen und bei der nächsten Strippe die Nummer gleich noch mal. Oder der Farmer, aus dessen Beifahrerfenster ein Kudu-Antilopen-Junges blinzelnd in den Fahrtwind schnuppert. Oder der dunkelblaue „Bulli“ von Daktari, in dem sich der flaschenaufgezogene Werbestar von Landrover Südafrika vermeintlich gelangweilt auf der Rückbank räkelt. Und nur Katzen können scheinbar gelangweilt wirken, auch wenn alle Antennen auf Empfang geschaltet sind. Allerdings überwiegen die trägen Momente und so kann man durchaus als regelmäßige Frühstücksveranstaltung mit den großen Mietzekatzen kraulend und kuschelnd den nächsten sonnigen Morgen beginnen. Wenn man das „sonnige“ nicht eh als allgegenwärtig ins Unterbewusstsein verschoben hat bei mehr als 330 Sonnentagen im Jahr. Das Schöne bei den Geparden ist ja, dass sie, wenn sie mit der Hand aufgezogen wurden, im Gegensatz zu vielen anderen großen Katzen, in den Grundzügen nicht wissen, dass sie eigentlich Raubkatzen sind. Was keinesfalls heissen soll, dass man nicht aufpassen muss. Eher gilt die Devise „Don´t try this at home“. Respekt sollte man immer, aber Angst muss man nicht haben. Dann bekommt man die Möglichkeit, den warmen Fleischfresser-Atem direkt im Nacken zu spüren ohne dass man damit rechnen muss, als großer unbehaarter Affe auf irgendeinem Speiseplan zu landen. Aber wer auf Öko-Peeling steht, der kommt hier auf seine Kosten, wenn man als „Schwarm-Mitglied“ in den Genuss einer Putzstunde von Samira, der leicht detschen, aber grundlieben Geparden-Dame kam.*schlapp* In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck

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