Startseite

Durch Bewegung leben auch Übergewichtige länger

Lange wurde es vermutet, jetzt ist es bestätigt: Eine US-Studie belegt, dass selbst mäßige Bewegung im Schnitt das Leben verlängert - egal ob man dünn ist oder dick.

  Radfahren hält fit: Wer seinem Körper regelmäßig Bewegung gönnt, kann auf ein längeres Leben hoffen.

Radfahren hält fit: Wer seinem Körper regelmäßig Bewegung gönnt, kann auf ein längeres Leben hoffen.

Treppe statt Aufzug, Fahrrad statt Auto: Bewegung hält fit und lässt sich leicht in den Alltag integrieren. Dennoch finden wir immer wieder neue Gründe, genau das nicht zu tun. Mal schmerzt das Knie, ein anderes Mal fehlt die Zeit. Einen neuen Anreiz zum Joggen und Treppensteigen liefert eine neue US-Studie. Wie die Forscher herausfanden, verlängert Bewegung im Schnitt die Lebenserwartung – und das unabhängig vom Körpergewicht. So leben leicht fettleibige Menschen, die sich regelmäßig bewegen, im Schnitt länger als normalgewichtige und völlig unsportliche Menschen.

Das Team um Steven Moore vom Nationalen Krebsinstitut in Bethesda wertete die Daten von mehr als 650.000 Männern und Frauen aus, darunter Normalgewichtige und Übergewichtige. Als Maßstab für die Körperfülle verwendeten die Forscher den sogenannten Body-Mass-Index, der das Gewicht ins Verhältnis zur Körpergröße setzt. Die Ergebnisse der Studie sind verblüffend: Wer wöchentlich rund 75 Minuten zügig gehe, steigere seine Lebenserwartung im Schnitt um mehr als eineinhalb Jahre, heißt es im Journal "PLoS Medicine“. Schon leichte Bewegung, wie Gartenarbeit oder zügiges Spazierengehen, könne diesen Effekt bewirken.

Bewegungsmuffel sterben früher

Die positive Wirkung von Sport traf sowohl für die übergewichtigen, als auch die normalgewichtigen Studienteilnehmer zu. Überflüssige Pfunde verkürzten zwar die Lebenserwartung der Dicken, durch Sport konnte dieser Effekt allerdings ein wenig ausgeglichen werden: So lebten sportliche Übergewichtige immer noch 3,1 Jahre länger als schlanke Bewegungsmuffel. Den extremsten Unterschied an Lebensjahren machten die Forscher zwischen fettleibigen, unsportlichen und regen schlanken Teilnehmern aus: Hier starben die Dicken durchschnittlich 7,2 Jahre früher.

"Unsere Ergebnisse könnten vielleicht helfen, untätige Menschen davon zu überzeugen, dass selbst mäßiger Sport gesund ist – auch wenn er sich nicht auf das Gewicht auswirkt“, hoffen die Forscher. Auch deutsche Wissenschaftler fordern mehr Bewegung im Alltag: "Die sitzende Lebensweise ist ein echter Risikofaktor“, meint Professor Ingo Froböse, Sportwissenschaftler an der #link;www.dshs-koeln.de/;Sporthochschule in Köln#. Zu wenig Bewegung sei mittlerweile ein großes Problem rund um den Globus. "Laut aktuellen WHO-Zahlen sterben pro Jahr 3,2 Millionen Menschen, weil sie sich zu wenig bewegen."

ikr/DPA/DPA

Weitere Themen

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools