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Merck beeinflusste Ärzte

Der US-Pharmakonzern Merck & Co hat nach Zeitungsinformationen auch mit Anreizen Ärzte zur Verschreibung seines mittlerweile vom Markt genommenen Schmerzmittels Vioxx bewegen wollen.

Unter Berufung auf interne Dokumente des Unternehmens berichtete die "New York Times" am Freitag, Merck habe sich zudem bei Ärzten bemüht, die Unterstützung des rivalisierenden Pfizer-Medikaments Celebrex zu "neutralisieren". Mitarbeiter des Unternehmens hätten dabei einflussreiche aber "problematische" Ärzte identifiziert, die entweder negativ zu Vioxx eingestellt oder aktive Unterstützer von Celebrex gewesen wären. Um diese für Vioxx zu gewinnen, habe Merck geplant, ihnen Anreize wie klinische Studien oder Stipendien anzubieten.

Pharmafirmen versuchen häufig, Ärzte zu beeinflussen

Das Unternehmen erklärte dazu lediglich, die Vertriebsmitarbeiter hätten den Kontakt zu führenden Ärzten gesucht, um genaue und ausgewogene Informationen zu verbreiten.

Der US-Konzern hatte Vioxx Ende September weltweit vom Markt genommen, nachdem eine Krebsstudie gezeigt hatte, dass das Medikament das Risiko für Herz- und Schlaganfälle bei Patienten erhöht, die Vioxx länger eingenommen haben. Mittlerweile ist Merck mit einer Reihe von Haftungsklagen im Zusammenhang mit dem Mittel konfrontiert.

Merck habe dem Blatt mitgeteilt, das Unternehmen habe falsch über ein Medikament informierten Ärzten oder solchen, denen Wissen gefehlt habe, Informationen gegeben. Damit sollten sie wieder zu einer ausgewogenen oder neutralen Haltung bewegt werden.

Dem Bericht nach versuchen Pharmafirmen häufig Ärzte für die Verschreibung ihrer Medikamente zu gewinnen indem sie diese etwa zum Essen einladen oder als Sprecher engagieren.

Reuters

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