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China lässt massenhaft Geflügel schlachten

Behörden verfolgen eine erste Spur: Das H7N9-Virus wurde in Tauben gefunden. Der Vogelgrippe-Erreger breitet sich weiter aus, sechs Menschen starben. In China werden Geflügelmärkte geschlossen.

  Tausende Hühnern, Enten, Gänsen und Tauben ließen Behörden auf einem Markt in Shanghai schlachten, um die Gefahr einzudämmen, dass sich H7N9 ausbreitet.

Tausende Hühnern, Enten, Gänsen und Tauben ließen Behörden auf einem Markt in Shanghai schlachten, um die Gefahr einzudämmen, dass sich H7N9 ausbreitet.

Nach dem Tod mehrerer Menschen durch das neue Vogelgrippe-Virus H7N9 haben die Behörden in der ostchinesischen Millionenmetropole Shanghai mehr als 20.000 Hühner, Enten, Gänse und Tauben geschlachtet. Die nächtliche Massenschlachtung wurde für den Huhuai-Geflügelmarkt angeordnet, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua meldete. Dort war der Erreger in Tauben nachgewiesen worden.

Der Viren-Fund gibt den Behörden eine erste Spur, wo der Erreger herkommen könnte. Daraufhin hatten die Behörden das gesamte Federvieh des Marktes töten lassen. Außerdem wurden laut Xinhau Exkremente, Futter, Füllungen aus Käfigen und Abwasser des Marktes desinfiziert und anschließend entsorgt. Bis zum frühen Freitagmorgen sei der gesamte Markt geräumt worden. Die Anbieter seien für das Geflügel entschädigt worden. Die Stadtverwaltung von Shanghai verfügte am Freitag zudem die Schließung aller Geflügelmärkte. Jeglicher Handel mit lebendem Geflügel wurde bis auf weiteres verboten, wie Behördensprecher Xu Wei sagte. Ziel der Maßnahme sei der Schutz der öffentlichen Gesundheit in der 23-Millionen-Einwohner-Stadt im Osten Chinas.

Sechs Tote

Die Totenzahl stieg nach Behördenangaben unterdessen auf sechs Fälle, vier davon in Shanghai. Das neueste Opfer war laut Xinhua ein 64-jähriger Mann aus der Provinz Zhejiang. Nach neuen Angaben infizierten sich bislang 16 Menschen mit dem Virus. Betroffen sind neben Zhejiang und Shanghai auch die Provinzen Jiangsu und Anhui. Symptome sind eine schwere Lungenentzündung, Fieber, Husten und Atemnot.

Untersucht wurde zudem eine grippeähnliche Erkrankung bei einem Menschen, der mit einem der verstorbenen Infizierten Kontakt hatte. Es war zunächst unklar, ob er auch an dem neuen Vogelgrippe-Virus erkrankt ist. Der Erkrankte kam in Quarantäne. Andere Infizierte sollten teilweise einen engen Kontakt zu Geflügel gehabt haben. Nach Behördenangaben war einer der Toten Koch. Derweil wurde aus Hongkong ein erster Verdachtsfall gemeldet. Dabei handelte es sich um ein siebenjähriges Mädchen, das den Behörden zufolge in Shanghai gewesen war.

Bislang wurde keine Übertragung von Mensch zu Mensch nachgewiesen. Die Übertragungswege sind nach wie vor unklar, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte. Der neue Erreger war am Wochenende erstmals aus Shanghai vermeldet worden. Die WHO erklärte am Mittwoch, sie rechne bislang kaum mit einer dramatischen Epidemie.

Virus kann sich unbemerkt ausbreiten

Sorge bereitet den Experten jedoch, dass sich das Virus geographisch immer weiter ausbreitet und sich bei den betroffenen Tieren nicht bemerkbar macht. "Es ist kein tödliches Virus für Hühner, was bedeutet, dass es sich unter ihnen ausbreiten könnte, ohne dass irgendjemand das merkt", sagte der Virologe John Oxford von der Londoner Universität Queen Mary.

Wie die WHO arbeiten auch die US-Behörden an der Entwicklung eines Impfstoffs gegen H7N9. Die Gesundheitsbehörde CDC erklärte, sie sammle alle verfügbaren Informationen für eine Risikoeinschätzung, um einen Impfstoff zu entwickeln. China gilt als Land mit erhöhtem Vogelgrippe-Risiko, da es zu den weltweit größten Produzenten von Geflügelfleisch gehört und viele Hühner in ländlichen Regionen nahe von Menschen gehalten werden. An der weiter verbreiteten H5N1-Variante der Vogelgrippe starben seit 2003 bis Mitte März dieses Jahres weltweit mehr als 360 Menschen.

lea/AFP/DPA/DPA

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